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Der Badminton-Nachwuchs des BC Remagen bleibt in der Erfolgsspur. Beim Finale der so genannten Oliver Mini-Cup Serie konnten die Jüngsten wieder tolle Erfolge erzielen. Der Mini-Cup ist eine kleine Turnierserie für die Altersklassen U9 bis U12. Luna Haevescher (U10), Svenja Gebhardt und Robin Becker (beide U12) schafften am letzten Turniertag erneut den Sprung ganz nach oben aufs Treppchen. Sami Kadioglu konnte sich dank großartiger kämpferischer Leistung in einem spannenden Dreisatzspiel noch den 3. Platz sichern und durfte zusammen mit Robin aufs Podest. Robin musste in seinem letzten Match schon alles geben, um nach verlorenem erstem Satz mit einer starken mentalen Leistung gegen seinen Gegner aus dem Westerwald das Feld noch als Sieger zu verlassen. Lucy Becker hat sich in ihrer Altersgruppe U11 tapfer geschlagen, konnte einiges an Erfahrung sammeln und bei ihrem letzten Spiel als versöhnlichen Abschluss noch einen Sieg einfahren. Rang fünf in der Endabrechnung ist für sie sicher eine gute Ausgangsposition, in der nächsten Saison wieder anzugreifen.
In der Gesamtwertung der drei Turniere im Jahr 2024 konnten Svenja, Luna und Robin mit jeweils drei ersten Plätzen in ihren Altersklassen souverän den Gesamtsieg einfahren. Mit drei goldenen, einer bronzenen Medaille und drei Pokalen konnten die überglücklichen Kids die Heimreise antreten.
Der Badminton Club Remagen sucht für die Jugendteams noch Verstärkung. Wer Spaß an diesem schnellen und schönen Sport hat, kann gerne einmal beim Training vorbeischauen. Wer will, soll Sportsachen mitbringen und kann dann auch gleich einen Schläger nehmen und schon mal die ersten Schläge üben. Training ist immer am Mittwoch von 17 bis 18:30 Uhr in der Rheinhalle, alternativ donnerstags zur gleichen Zeit in der Turnhalle der IGS (früher Realschulhalle).
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Leichtes Aufatmen beim Remagener Zweitligisten, der aus den beiden Heimspielen drei Punkte holte. Der knappen 3:4 Niederlage gegen Offenburg -die den Römerstädtern aber noch einen Zähler einbrachte- folgte sonntags ein 4:3 gegen Maintal. Auch wenn der BCR damit einen direkten Abstiegsplatz geradeso verlassen hat, ist der Weg ins gesicherte Mittelfeld noch weit.
Gegen Offenburg erwischte der BCR keinen guten Start. Im Damendoppel debütierten mit Mila Schlepp und Sarah Sass zwei Remagener Eigengewächse in der Bundesliga. Beide zeigten viel Einsatz und wurden auch von Satz zu Satz besser, gegen die starke Offenburger Paarung hatten sie letztlich aber keine Chance. Positiv konnte aber festgestellt werden, dass sie nicht sang- und klanglos untergingen. Das 1. Doppel (Thilo Mund/Michi Nonn) kassierte ebenfalls eine Dreisatzniederlage, allerdings ging es hier ganz knapp zu, das hätte auch andersherum ausgehen können. So lag der BCR nach zwei Partien schon 0:2 zurück. Ein wahrer Krimi entwickelte sich im 2. Doppel mit Max Stage und Leo Johnson. Die ersten beiden Sätze gingen beim 8:11, 10:12 noch knapp an die Badener, mit 13:11, 11:6 und 12:10 holten beide dann doch noch den Punkt für den BCR. Im Dameneinzel wehrte Antonia Remakulus sich heftig, blieb am Ende aber glücklos. Max Stage überzeugte anschließend im 1. Einzel mit seinem Dreisatzsieg und konnte auf 2:3 verkürzen. Als aber Michi Nonn das 2. Einzel abgeben musste, stand der Sieg für Offenburg bereits fest. Würde das Mixed (Remakulus/Mund) den Ehrenpunkt für den BCR retten können? Auch hier entwickelte sich beim 8:11, 11:9, 11:7 und 9:11 ein dramatisches und enges Match. Im Entscheidungssatz führten beide schon 6:1, Maintal konnte aber noch aufholen, mit 11:8 machten die beiden aber den Sack zu und holten den ersehnten Punkt für Remagen.
Sonntags schlug dann der BV Maintal auf. Gegen die Hessen, die gleich in ihrer ersten Saison vor zwei Jahren Meister wurden, hatte der BCR bisher immer recht deutlich das Nachsehen. Auch hier ging das 1. Doppel (Mund/Nonn) klar verloren. Als ein Schlüsselspiel konnte sicher das Damendoppel (Sarah Pinnen/Antonia Remakulus) angesehen werden. Den ersten Durchgang holten sie souverän mit 11:3, brachen dann aber beim 7:11 und 9:11 etwas ein. Die beiden folgenden Sätze gingen mit jeweils 11:5 wieder an Remagen. Und als das 2. Doppel (Stage/Johnson) in vier knappen Sätzen gewann, führte der BCR sogar mit 2:1. Remakulus machte im Dameneinzel bei ihrem klaren Dreisatzsieg kurzen Prozess und sicherte dadurch dem BCR schon einmal den „Ehrenpunkt.“ Um zu gewinnen, musste noch ein Spiel geholt werden. Pinnen/Mund konnten im Mixed zwar einen Satz holen, das Spiel ging aber an Maintal, Zwischenstand 3:2. Mit 11:5, 11:3 und 11:1 ließ Johnson, der für den etwas angeschlagenen Nonn im 2. Einzel einsprang, seinem Gegenüber nicht den Hauch einer Chance und sicherte dem BCR den ersten Saisonsieg, woran der Verlust des Spitzeneinzels durch Stage auch nichts mehr ändern konnte, Endstand 4:3.
Am 24.11. findet gegen die Zweitvertretung des aktuellen deutschen Meisters aus Dortelweil das nächste Heimspiel statt. Auch hier stehen die Chancen nicht wirklich schlecht, es kommt aber darauf an, mit welchem Team Dortelweil anreist. Zum Abschluss der Hinrunde empfangen die Remagener mit Jena und den bisher sieglosen Leipzigern die unmittelbar hinter dem BCR stehenden Teams in der Rheinhalle. Sollten in diesen Begegnungen einige Zähler am Rhein bleiben, sieht die Welt schon wieder besser aus und das Team kann mit einiger Zuversicht in die Rückrunde gehen -hoffentlich ohne weitere Personalausfälle. Die Ergebnisse vom Wochenende dürften einen zusätzlichen Motivationsschub geben.
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Am vergangenen Wochenende fanden in Worms die Südwestdeutschen Meisterschaften in den Altersklassen U13 bis U19 statt. Der BC Remagen war mit Charlotte Haevescher (U13), Erik Gebhardt (U17) und bei U19 mit Mila Schlepp vertreten. Bei den beiden Jüngeren lief es leider nicht so gut. Charlotte musste sich trotz guten Spiels im Einzel bereits in der 1. Runde knapp geschlagen geben. Im Doppel zusammen mit Imani Fasel aus Bad Marienberg kam sie bis ins Viertelfinale, unterlag dort aber gegen die späteren Vizemeisterinnen. Erik Gebhardt hatte etwas Pech mit der Auslosung. Im Einzel erwischte er gleich zu Beginn den späteren Finalisten, im Doppel gemeinsam mit Julian Hoß (BC Westerwald) hatten sie es in der ersten Runde mit den späteren Meistern zu tun. Dennoch lässt die Spieleinstellung für die Zukunft hoffen, zumal Erik noch im ersten Jahr in dieser Altersklasse ist.
Highlight für den BCR ist sicher der Vizemeistertitel für Mila Schlepp im Doppel gemeinsam mit Sina Chalgoum (Andernach). Auch Mila kann im nächsten Jahr noch einmal in dieser Altersklasse an den Start gehen. Im Einzel schied sie nach einem knappen Dreisatzspiel allerdings schon in Runde eins aus. Im Mixed gemeinsam mit Benjamin Ridder (Bischmisheim) war dann im Viertelfinale leider auch Schluss. Insgesamt gesehen sind die Remagener mit dem Abschneiden zufrieden, wenn auch bei ein wenig Glück noch etwas mehr drin gewesen wäre.
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Dass es beim letzten Auswärtswochenende schwer werden würde, war allen bewusst, denn mit Marktheidenfeld trat man beim aktuellen Tabellendritten an, und Vorjahresmeister Freystadt liegt nur einen Rang dahinter. Hinzu kam, dass neben den bekannten Ausfällen Michi Nonn am Wochenende nicht dabei war und man sonntags auch noch auf Max Stage verzichten musste. Dennoch: Ein wenig Hoffnung hatten die Römerstädter schon, vielleicht ein oder zwei Pünktchen an den Rhein zu holen. Aber daraus wurde nichts. In Marktheidenfeld gingen die ersten drei Spiele gleich verloren. Das 1. Doppel (Max Stage/Thilo Mund), das Damenduo mit Sarah Pinnen/Antonia Remakulus und das 2. Doppel (Oliver Schmidt/Leo Johnson) konnten alle nur jeweils einen Satz für sich verbuchen, der Rest ging an die Unterfranken. Den Ehrenpunkt holte Stage mit einem überzeugenden Dreisatzsieg im Spitzeneinzel. Im anschließenden Dameneinzel entwickelte sich im 4. Satz ein enges Spiel, leider konnte Remakulus nicht den entscheidenden Punkt setzen. Um wenigstens ein Pünktchen zu holen, hätten sowohl das Mixed (Pinnen/Mund) als auch das 2. Einzel von Johnson geholt werden müssen. Hier sah es auch gar nicht so schlecht aus, aber am Ende gingen auch diese beiden Partien an Marktheidenfeld, wobei sich Johnson erst im 5. Durchgang geschlagen geben musste, Endstand 1:6.
Am nächsten Tag schlugen die Remagener beim Vorjahresmeister Freystadt auf. Das klare Endergebnis von wiederrum 1:6 spiegelt aber nicht ganz den Spielverlauf wider, denn es entwickelten sich einige sehr enge Spiele. Das 1. Doppel (Mund/Schmidt) lag im 3. Und 4. Satz oft leicht in Führung, konnte das aber nicht durchziehen. Ganz ähnlich lief es im Damendoppel (Pinnen/Remakulus), am Ende siegten die Oberpfälzerinnen. Nicht viel zu bestellen hatte Schmidt, dessen Stärken eher in den Doppeldisziplinen liegen, diesmal aber 1. Einzel spielen musste. Und auch Remakulus hatte in ihrem Einzel gegen die Jugendnationalspielerin Neve keine wirkliche Chance. Im 2. Doppel kam es zu einem ungewollten „Comeback“ von Timm Griesbach, der aufgrund von Knieproblemen den Schläger bereits seit drei Jahren an den berühmten Nagel gehängt hatte. Die Personalnöte machten dies aber erforderlich. Zusammen mit Leo Johnson zeigte das Remagener Urgestein und Mitglied der Aufstiegsmannschaft von 2019 aber, was er noch drauf hat und die beiden holten sogar einen Satz, am Ende hieß aber auch hier der Sieger Freystadt. Ein kleiner Hoffnungsschimmer dann im Mixed (Pinnen/Mund) und 2. Einzel von Johnson. Beide dominierten die ersten beiden Sätze, im Gemischten Doppel brachen dann aber die beiden nach engem Spiel ein, so dass auch dieser Punkt an Freystadt ging. Lediglich Leo Johnson konnte zum Abschluss mit einem (wie immer) top kämpferischen Einsatz den Ehrenpunkt im fünften Satz sichern, Endstand wieder 1:6. Damit rutschte der BCR auf den vorletzten Tabellenplatz. Das Saisonziel heißt weiterhin Nichtabstieg. Dennoch werden die Remagener optimistisch in die nächsten Spiele gehen. Denn bisher haben sie allesamt gegen starke Mannschaften gespielt, die jetzt auch die vorderen Tabellenplätze einnehmen. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob mit den Römerstädtern noch zu rechnen ist, zumal sich dann auch die personelle Lage wieder normalisiert haben sollte. Das nächste Heimspielwochenende ist am 9./10 November in der Rheinhalle, Gegner sind Offenburg und Maintal.
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In Hütschenhausen fanden die ersten Deutschen Meisterschaften im Chessminton statt. Der landläufige Rheinländer würde nun fragen „Wat is dat dann??“ und bekommt die Erläuterung, dass es sich um eine Kombination aus Badminton und eben Schach handelt. Ein Spiel besteht aus einer Blitzpartie Schach, dann geht es auf den Badmintocourt und es werden zwei Sätze bis 11 gespielt. Im Anschluss gibt es dann wieder ein Blitzschach Match.
Insgesamt knapp 120 (!) Teilnehmer trafen sich nun in der Pfalz, um die ersten Deutschen Meister in verschiedenen Altersklassen zu ermitteln. Von unserer Seite nahm Erik Gebhardt (als 15jähriger) in der AK U22 teil und wurde hier DEUTSCHER VIZEMEISTER!!
Im Viertelfinale gelang ihm dabei ein Sieg gegen Aaron Winter, seines Zeichens EM-Teilnehmer U15 im Badminton. Im Finale unterlag Erik dann ganz knapp mit 33:30 gegen Timo Keiheng Zhu, wobei er den Badmintonteil mit 11:5 und 11:7 für sich entscheiden konnte.
Wer sich für Chessminton interessiert oder einfach nur mehr über die Spielregeln erfahren möchte, kann sich unter www.chessminton.de ein Bild über die neue „Sportkombination“ machen.
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