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Gleich im zweiten Jahr gab es einen Zuwachs bei den Teilnehmern. Nachdem bei der ersten Auflage im letzten Jahr knapp 140 Spieler, sowie deren Betreuer und Eltern aus ganz Deutschland zum ersten SCHWEGMANN JUNIOR CUP nach Remagen kamen, waren es nun 153 aus über 30 (!) Vereinen. War die 2026er Ausgabe die zweite Auflage, so kam es nun doch „hinter den Kulissen“ zu einer Premiere: Der SCHWEGMANN JUNIOR CUP das erste Turnier mit einem Verein als Veranstalter, das der Badminton Verband Rheinland (BVR) nach der Ordnungsänderung im Sommer mit Ranglistenwertung zuließ. Damit die dort die dort gewonnen Punkte in die Deutsche Rangliste mit einfließen, haben Marius Körber und Tobias Lauer vom BVR-Jugendreferat im Vorfeld - sowie teilweise während des Turniers - unterstützt und auch mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Zum Sportlichen: Ziemlich genau um 16:45 Uhr am Sonntag war es vollbracht: Das letzte Spiel – was natürlich über drei Sätze ging - der insgesamt fast 300 Matches war beendet und die Siegerehrung konnte starten.
Neben den Rheinländern waren es vor Allem Teilnehmer aus Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinhessen-Pfalz, die dem Turnier einen Besuch abstatteten und für viele spannende und hochklassige Spiel sorgten.
Die positive Resonanz der Teilnehmer bestärkt den BCR, dass nach der zweiten Auflage – was ja im Rheinland schon einer Tradition entspricht - nicht Schluss sein soll und daher starten nun die Vorgespräche und Planungen für eine dritte Ausgabe im nächsten Jahr, dann erneut wieder im Herbst.
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Dass es beim ersten Heimspiel ziemlich schwer werden würde, war von vornherein klar. Denn der Gegner aus Freystadt (Bayern) war in der letzten Saison Meister geworden und gilt auch in diesem Jahr wieder als Top-Favorit. Dass die Schlappe mit 0:7 aber so deutlich ausfallen würde, hatten die Römerstädter sicher nicht erwartet. Das 1. Doppel mit Chiron Wansorra/Thilo Mund lag in allen drei Sätzen teilweise recht deutlich zurück. Auch wenn das Damendoppel mit Toni Remakulus und Neuzugang Kim Hohenberg keinen Satzgewinn verbuchen konnte, ging es hier deutlich knapper zu. Teilweise lagen sie sogar leicht vorne, konnten die Führung aber nicht durchbringen. Mit 9:11, 11:13 und 9:11 ging auch dieser Punkt an die Gäste. Auch das Mixed mit Mascha Strödke/Oliver Schmidt hatte dem kraftvollen Spiel von Freystadt nur wenig entgegenzusetzen. Ein Lichtblick dann im 2. Doppel (Sebastian Strödke/Max Stage). Nach knappen 11:7, 7:11, 11:9 und 9:11 ging es in den Entscheidungssatz. Hier lagen beide ständig vorne und hatten beim Stande von 10:7 den Sieg schon auf dem Schläger, vergaben aber drei Matchbälle und mussten mit 10:12 das Match Freystadt überlassen. Zwischenstand 0:4. Damit war das Spiel schon verloren, aber bei einer 3:4-Niederlage erhält der Verlierer auch einen Punkt. Doch daraus wurde nichts. Akash Alok trat mit einem klaren 11:6 im 1. Satz des Spitzeneinzels recht überzeugend auf. Die nächsten Sätze gingen aber allesamt an Freystadt. Toni Remakulus lieferte im Dameneinzel ein gutes und knappes Spiel ab, konnte den 3. Satz mit 11:9 sogar für sich entscheiden. Dann der Schock: Im 4. Durchgang verletzte sie sich so stark, dass sie das Spiel aufgeben musste. Unter diesem Eindruck konnte auch Wansorra nicht mehr punkten und gab sein Match letztlich ebenfalls ab. Endstand 0:7, eine ziemlich herbe Niederlage.
Sonntags konnte es eigentlich nur besser werden. Gegner Marktheidenfeld musste am Vortag beim Mit-Favoriten Bischmisheim 2 ebenfalls eine deutliche 1:6-Niederlage einstecken. Doch zunächst sah es hier auch nicht so gut aus, denn zum Auftakt ging das 1. Doppel (Wansorra/Mund) an die Franken. Der erste Lichtblick dann im Damendoppel (Hohenberg/Strödke). Nach 11:5, 8:11 und 11:5 entwickelte sich im 4. Satz, der schon die Entscheidung für den BCR bringen konnte, ein wahrer Krimi. Das Spiel wogte hin und her. Beim 10:9 dann der erste Spielball für das Remagener Duo, leider vergeben. Plötzlich lagen sie sogar 10:11 zurück, konnten aber wieder aufholen. Letztlich schafften sie mit dem 14:12 den Ausgleich zum 1:1-Zwischenstand. Max Stage konnte im 2. Einzel nur den 1. Satz gewinnen, die anderen gingen an den Gegner. Und als auch Alok das Spitzeneinzel in drei Sätzen verlor, sah man bei 1:3-Zwischenstand schon alle Felle davonschwimmen. Doch es kam anders. Mascha Strödke/Mund schafften in einem klaren Dreisatzspiel den Anschluss. Und als Hohenberg im Dameneinzel nach 7:11 und zweimal 11:9 in den 4. Satz ging, keimte wieder Hoffnung auf. In einem engen Match, in dem sie mehrfach zurücklag, konnte sie am Ende mit 11:9 ausgleichen. Entscheiden musste nun das 2. Doppel mit Sebastian Strödke/Oliver Schmidt. 11:9 und 11:6 gingen die ersten Sätze an den BCR. Das 3:11 im 3. Durchgang sollte man schnell wieder vergessen. Und so war es denn auch, im 4. Satz lagen sie meist vorne und holten mit 11:8 dann den Siegpunkt, Endstand 4:3. Dieses Ergebnis lässt für die Zukunft durchaus hoffen, denn Marktheidenfeld zählt eher zu den stärkeren Teams der Liga.
Somit standen zwei wichtige Punkte auf der Habenseite, die unserer Konkurrenten um den Klassenerhalt erst einmal aufholen müssen. Allerdings überschattet die schwere Knieverletzung von Antonia Remakulus das sehr gute Ergebnis. Ihr alles, alles Gute und hoffentlich ist die Verletzung nicht zu schwer.
Auch die 2. Mannschaft konnte im Eröffnungsspiel beim Lokal-Rivalen Niederlützingen nicht punkten. Nicolas Klein im Spitzeneinzel und Jolina Saftig bei den Damen sowie Saftig und Klein im Mixed brachten ihre Spiele erfolgreich nach Hause. Das reichte aber nicht, Endstand 3:5. Sonntags in Mainz-Hechtsheim dann das gleiche Endergebnis. Hier punkteten Erik Gebhardt im 2. und Dominik Kortus im 3. Einzel. Jolina Saftig war bei den Damen erfolgreich. Das Damendoppel wurde nur ganz knapp mit 22:24 im 3. Satz verloren, hier wäre ein Unentschieden durchaus drin gewesen. Man darf gespannt sein, wie sich das Team in den nächsten Spielen gibt.
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Ein äußerst erfolgreiches Turnierwochenende liegt hinter dem Badminton Club Remagen. Bei den Rheinlandmeisterschaften im Mixed und Doppel konnten die Remagener Nachwuchsspielerinnen und -spieler insgesamt fünf Rheinlandmeistertitel, drei Vizemeistertitel und einen dritten Platz erringen.
In der Altersklasse U19 wurden Erik Gebhardt und Jolina Saftig ihrer Favoritenrolle gerecht. Beide traten im Doppel mit Partnern vom BC Westerwald an und sicherten sich souverän und ohne Satzverlust den Rheinlandmeistertitel. Auch im Mixed marschierten beide gemeinsam ohne größere Probleme bis ins Finale. Dort kam es zu einer besonderen Konstellation: Sie trafen im Mixed auf ihre jeweiligen Doppelpartner. Trotz eines starken Starts mussten sich Erik und Jolina am Ende geschlagen geben und konnten den Vizetitel mit nach Remagen nehmen.
Für eine besondere Überraschung sorgten die jüngsten Remagener Teilnehmerinnen. Die Geschwister Luna und Frieda Haevescher gingen erstmals gemeinsam im Doppel an den Start und erreichten in der Altersklasse U13 auf Anhieb das Podium. Nach einem spannenden und körperlich wie nervlich fordernden letzten Spiel über drei Sätze konnten sich die beiden über einen unerwarteten dritten Platz freuen. Die anschließenden Freudentränen zeigten, wie viel dieser Erfolg den beiden bedeutete.
Am zweiten Turniertag ging Luna Haevescher erneut mit einer Schwester an den Start. Gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Charlotte Haevescher gewann sie das Doppel in der Altersklasse U15 und durfte damit ihren ersten Rheinlandmeistertitel in dieser Altersklasse feiern.
Im Mixed U15 trat Luna anschließend mit Robin Becker an. Trotz angeschlagenem Gesundheitszustand war Robin zum Turnier angereist. Das Duo musste sich bereits im ersten Spiel denkbar knapp den späteren Vizemeistern geschlagen geben. Mit ihrer starken Leistung überraschten Luna und Robin nicht nur ihre Gegner, die regelmäßig an höherklassigen Turnieren auf Bundesebene teilnehmen, sondern auch die Fanbase beider Lager. Auch wenn der erreichte fünfte Platz nicht ganz den eigenen Erwartungen entsprach, war die gezeigte Leistung ein Höhepunkt des Turnierwochenendes.
Zur erfolgreichsten Spielerin des BC Remagen avancierte Charlotte Haevescher. Neben dem Titel im U15-Doppel mit ihrer Schwester Luna gewann sie auch das Mixed U15 souverän. Für eine weitere Überraschung sorgte Charlotte im Doppel U17, wo sie gemeinsam mit ihrer Partnerin das favorisierte Duo vom BC Westerwald bezwingen und sich ebenfalls den Rheinlandmeistertitel sichern konnte. Im Mixed U17 erreichte Charlotte dank einer souveränen Vorstellung im Turnierverlauf den Vizemeistertitel.
Damit blickt der BC Remagen auf ein äußerst erfolgreiches Meisterschaftswochenende zurück. Für die Spielerinnen und Spieler geht es nun in die Vorbereitung auf die Südwestdeutschen Meisterschaften, für die sich die Rheinlandmeister automatisch qualifiziert haben.
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Bei den Rheinlandmeisterschaften in Trier zeigte die Jugend des BC Remagen am vergangenen Wochenende starke Leistungen und konnte gleich mehrere Podestplätze und einen Rheinlandmeistertitel feiern.
In der Altersklasse U19 erreichte Jolina Saftig souverän das Finale und sicherte sich am Ende den Vizetitel. Ebenfalls bis ins Finale kämpfte sich Erik Gebhardt in der U19. In einem hart umkämpften Endspiel musste er sich geschlagen geben und durfte sich ebenfalls über die Rheinland-Vizemeisterschaft freuen.
Für den größten Erfolg sorgte Charlotte Haevescher. In der Altersklasse U15 wurde sie ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherte sich souverän den Rheinlandmeistertitel. Anschließend trat sie auch in der Altersklasse U17 an. Dort blieb sie bis zum Finale ungeschlagen und musste sich erst im Endspiel der frisch gekürten U19-Rheinlandmeisterin geschlagen geben. Damit gewann Charlotte auch in der U17 den Vizemeistertitel und blickt auf ein äußerst erfolgreiches Turnierwochenende zurück.
Luna Haevescher ging sowohl in der U13 als auch in der U15 an den Start. Sie erreichte dabei einen 5. Platz in der U13 und einen 4. Platz in der U15. Besonders in der U15 verpasste sie das Podium nur knapp.
Auch Frieda Haevescher überzeugte in mehreren Altersklassen. Im U11-Einzel erreichte sie den 5. Platz. Gleich zu Beginn des Turniers musste sie sich dabei einer erfahrenen Spielerin aus Mayen geschlagen geben, die später den dritten Platz belegte. Im U11-Doppel erreichte Frieda gemeinsam mit ihrer Partnerin aus Mendig den 4. Platz.
Am Sonntag stellte sich die erst achtjährige Frieda zusätzlich der Herausforderung in der Altersklasse U13. Gegen teilweise deutlich ältere und erfahrenere Spielerinnen erreichte sie dort überraschend den 8. Platz – ein weiterer Beleg für ihre starke Entwicklung und ihren großen Einsatz.
Nach den Mixed- und Doppelwettbewerben, die in zwei Wochen ausgetragen werden, richtet sich der Blick bereits auf das nächste große Ziel: die Südwestdeutschen Meisterschaften, die in diesem Jahr in Hofheim stattfinden. Dort geht es nicht nur um weitere Titel und gute Platzierungen, sondern auch um das Sprungbrett zu den Deutschen Meisterschaften.
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Nach der ersten Auflage des SCHWEGMANN JUNIOR CUPs im letzten Jahr mit knapp 140 Teilnehmern kommt es nun wie angekündigt zur Neuauflage des Jugendturniers.
Am ersten Oktoberwochenende werden erneut in insgesamt fünf Altersklassen die Sieger gesucht und um Sach- und Geldpreise von insgesamt über 1.500 Euro gespielt. Unterstützt wird auch in diesem Jahr das Turnier wieder von CARLTON und DUNLOP, dazu wird TOSOL Sport einen Shop vor Ort haben.
Die Meldungen sind ab sofort unter https://dbv.turnier.de/tournament/EA983B22-3FC2-44E3-958F-745D5F10ABEC(U11/U15/U19) bzw. https://dbv.turnier.de/tournament/D3305504-4B22-493E-9F8A-14D95D3195B4 (U13/U17) möglich.




