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Mit einer Finalteilnahme, zwei weiteren Podestplätzen und insgesamt fünf Qualiplätzen für die Deutschen Meisterschaften kehrten die Spieler des BCR von den Südwestdeutschen Meisterschaften im thüringischen Ilmenau zurück an den Rhein.
Die erste Herausforderung gab es schon Wochen vor Turniergebinn. Aufgrund des parallel stattfindenden Biathlon Weltcups in Oberhof waren bereits schon länger (fast) alle Unterkünfte ausgebucht, so dass das Remagener Team in einem - zugegebenermaßen tollen - Hotel in Weimar nächtigte, so dass jeden Morgen eine 50km weite Anfahrt zur Halle erfolgen musste.
Nichts desto trotz konnten gleich in der ersten Disziplin, dem Gemischen Doppel, Antonia Remakulus und Michael Nonn überzeugen und schlugen im Achtelfinale das topgesetzte Geschwisterpaar Simon und Alena Krax vom Ligakonkurrenten Maintal. Im Viertelfinale gab es dann eine sehr knappe Dreisatzniederlage gegen die Bischmisheimer Jonas Scheller / Carina Karmann (ebenfalls 2. Bundesliga), so dass am Ende Platz 5 und ein Ticket zu den Deutschen gesichert werden konnte. Unzufrieden waren dagegen Thilo Mund und Nina Becker, die nach Freilos und einem Sieg in Runde 2 im Achtelfinale Moritz Scheler und Kristin Böhme aus Jena unterlagen. Annica Rohbeck verlor mit Ex-Remagener Vincent Wansorra (nun TB Andernach) nach einem Sieg zum Start in der zweiten Runde, unsere Nachwuchshoffnung Mila Schlepp musste mit Partner Luca Nolte (ebenfalls Andernach) bereits im ersten Spiel Lehrgeld bei den "Großen" zahlen.
Das Einzel sollte dann, zumindest bei den Damen, zur Paradedisziplin werden. Antonia Remakulus schaffte es mit Siegen u.a über die höher gesetzten Ann-Kathrin Hippchen (Saarbrücken) und Marie Lücke (Jena) bis ins Halbfinale und unterlag dort Louisa Marburger vom Ligakonkurrenten aus Fischbach. Noch eine Runde weiter und somit bis ins Finale kam Nina Becker. Im Halbfinale schaffte sie es in einem wahren Krimi mit 25:23 in der Verlängerungen des dritten Satzes Naghmeh Mehrjoo aus Neuhofen zu bezwingen, bevor sie dann im Finale Ihrer Doppelpartnerin Louisa Marburger in zwei knappen Sätzen unterlag und sich somit "nur" den Vize-Titel sicherte.
Ausrufezeichen konnten Annica Rohbeck und Mila Schlepp setzen. Beide traten gegen gesetzte Bundesligaspielerinnen aus Jena an und beide mussten sich erst ganz knapp in drei Sätzen ihren Gegnerinnen beugen - trotzdem eine sehr gute Leistung!
Während die Damen glänzen konnten lief es bei den Herren..suboptimal. Thilo Mund gelangen zwei Siege bevor er im Achtelfinale mit 23:25 denkbar knapp Florian Otto aus Jena unterlag. Ebenfalls bis ins Achtelfinale schaffte es Michael Nonn, musste hier allerdings Matti-Luka Bahro den Vortritt lassen. Nach langer krankheitsbedingten Pause wollte Tobias Mund das Turnier als Test nutzen und unterlag in der zweiten Runde dem gesetzten Hessen Saurya Singh.
Umgekehrte Welt dann am nächsten Tag im Doppel: Hier schafften bei den Herren Oliver Schmidt und Thilo Mund den Sprung auf´s Treppchen und die damit verbundene Quali zu den Deutschen. Auf ihrem Weg dahin bezwangen sie unter anderem Jonas Gölz und Lars Rügheimer vom derzeitigen Zweitligaprimus FB Dortelweil und unterlagen dann den späteren Siegern Lennart Notni und Julian Voigt. Michael Nonn hatte mit Partner Vincent Wansorra hingegen Auslosungspech und unterlag bereits in der zweiten Runde den topgesetzten Grieser-Brüdern aus Hofheim.
Die vom Vortag erfolgsverwöhnten Damen blieben hingegen am zweiten Wettkampftag hinter den selbstgesteckten Erwartungen zurück. So war dies bei Mila Schlepp mit Partnerin Sina Chalgoum noch zu erwarten und Annica Rohbeck hatte mit Sina´s Schwester Yasmin keine gute Auslosung erwischt, so dass sich beide in ihrem ersten Spiel geschlagen geben mussten. Sowohl Antonia Remakulus mit Partnerin Alena Krax aus Maintal als auch Nina Becker zusammen mit Einzelsiegerin Louisa Marburger (an Position zwei gesetzt) mussten bereits im Achtel- bzw. Viertelfinale die Segel streichen. Zumindest Nina konnte mit dem Einzug unter die besten Acht das Ticket für die Deutschen klarmachen.
Trotzdem ein insgesamt (sehr) zufriedenstellendes Gesamtergebnis mit den bereits am Anfang genannten fünf Plätzen für die Deutschen Meisterschaften Anfang Februar in Bielefeld, bevor es dann in der nächsten Woche mit den Bundesliga-Heimspielen gegen Freystadt und Geretsried weitergeht.
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Beim letzten Training vor Weihnachten luden unsere Jugendcheftrainerinnen Steffi und Sarah Sass ihre Kiddies, deren Eltern und auch die Mannschaftsspieler zum Schleifchenturnier ein und...richtig viele kamen! Insgesamt standen sich somit knapp 50 Spielerinnen und Spieler in immer wieder wechselnden Paarungen gegenüber.
Natürlich stand der Spaß im Vordergrund, aber für die Kiddies gab es neben den Nikoläusen auch den ein oder anderen Preis abzusahnen.
Nun geht es in die zweiwöchige Winterpause, bevor es dann mit (noch größerer Motiviation) wieder los geht.
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Die diesjährige Jahreshauptversammlung hatte bedeutend mehr Teilnehmer als im Vorjahr, wenn auch durchaus noch was Luft nach oben ist. Erfolgreich war der Termin allemal - nach der Vakanz der letzten Jahre haben wir nun wieder einen Jugendwart! Malte Haevescher wurde einstimmig gewählt und ist nun Teil des Vorstands.
Malte, selber Hobbyspieler und "nebenbei" Papa von drei Mädels - von denen schon zwei in den Jugendmannschaften der Remagener spielen - übernimmt ab sofort den Posten und entlastet somit Benedikt Voigt und Heiko Weinert, die die Aufgaben in den letzten Jahren im Vorstand mit übernommen haben.
Malte (auf dem Foto in der Mitte) war schon in letzter Zeit sehr oft mit den Kiddies unterwegs und weiß daher, auf was er sich „einlässt“.
Beim ersten Training in neuer Funktion wurde er von den beiden Vorsitzenden des BCR Thilo Mund und Heiko Weinert begrüßt.
Bei dieser Versammlung haben wir uns auch eine komplett neue Satzung gegeben und darüber hinaus zwei Teams gebildet, die sich um Turnierausrichtungen in Remagen kümmern wollen – Danke für die Ideen und die zahlreichen Mitarbeitsangebote. Wer sich in anderen Vereinen umschaut weiß, dass dies alles andere als „normal“ ist.
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Da hatte der Nikolaus nicht allzu viel für den BCR im Gepäck: Beim knappen 3:4 gegen Jena konnten die Römerstädter lediglich ein Pünktchen vom letzten Wochenende ergattern. Trotz der guten Ergebnisse aus den Hinspielen war klar, dass das jetzt nicht leicht werden würde, denn beide gegnerische Teams sind ausgeglichen gut besetzt. Dennoch hatten die Remagener sicher mit etwas mehr gerechnet. Wieder musste der BCR auf Spitzenmann Tobias Mund verzichten, und Michi Nonn war auch angeschlagen. Als Ersatz kam wieder einmal Leo Johnson ins Team. Das 1. Doppel (Max Stage/Leo Johnson) hatte bei seiner Dreisatzniederlage keine wirkliche Chance. Thilo Mund/Oliver Schmidt brachten aber ihr Spiel nach Hause und glichen zum 1:1 aus. Kein Glück hatten Sarah Pinnen/Ina Vermaßen in ihrem Doppel, da sie den fünften und damit Entscheidungssatz leider nicht holen konnten. Ein weiteres Fünfsatzspiel lieferte Nina Becker, diesmal aber mit dem besseren Ende für den BCR. Es stand 2:2. Im Spitzeneinzel konnte Max Stage nur den 3. Durchgang gewinnen, am Ende ging der Sieg an Jena. In einem guten Spiel konnte Leo Johnson nach drei Sätzen erneut ausgleichen, Zwischenstand 3:3. Ein Punkt war damit schon sicher, könnten es noch mehr werden.? Nach 9:11, 8:11, 12:10 und einem deutlichen 11:5 sah es beim Mixed von Sarah Pinnen/Thilo Mund vor dem Entscheidungssatz eigentlich gut aus. Leider ging dieser aber auch an Jena, so dass die knappe Niederlage damit besiegelt war. Sonntags schlug der TV Marktheidenfeld auf. Das 1. Doppel (Max Stage/Leo Johnson) ging nach vier Sätzen an die Franken. Im Damendoppel wurde es spannend: Nach 7:11, 11:9, 6:11 und 13:11 entwickelte sich ein dramatisches sehr abwechslungsreiches Spiel. Im Entscheidungssatz lagen Ina Vermaßen/Antonia Remakulus bereits 10:6 vorne und hätten nur noch einen einzigen Ballwechsel gewinnen müssen. Die Gegnerinnen holten aber sechs Punkte hintereinander und lagen am Ende mit 12:10 vorne. Auch das 2. Doppel Thilo Mund/Oliver Schmidt musste nach 8:11, 11:9, 2:11 und 11:8 in den fünften Satz gehen. Hier wieder das gleiche Spiel, mit dem 11:8 erhöhten die Franken auf 3:0. Und da auch Nina Becker im Einzel in drei klaren Sätzen zum zwischenzeitlichen 0:4 verlor, wäre allenfalls noch ein Pünktchen drin gewesen. Dafür hätten aber die beiden Herreneinzel und das Mixed gewonnen werden müssen. Leo Johnson scheiterte nach hochklassigem Spiel -wie könnte es auch anders sein- im fünften Satz. Das Mixed mit Sarah Pinnen/Thilo Mund wehrte sich zwar heftig, hatte gegen die Marktheidenfelder Paarung mit dem langjährigen Nationalspieler Michael Fuchs keine Chance. 0:6 hieß es vor dem abschließenden Spitzeneinzel von Max Stage. Auch hier gab es ein kampfbetontes hochklassiges Match, dass nach 5:11, 12:10, 11:9 und 9:11 wieder in den Entscheidungssatz ging. Hier behielt Stage dann durch ein deutliches 11:5 die Oberhand und holte wenigstens den Ehrenzähler. Das war nicht das Wochenende der Remagener. Aber: Trotz des deutlichen 1:6 waren es meist enge Spiele. Alleine vier Matches wurden erst im 5. Satz entschieden, leider nur einer zugunsten der Rheinländer. Das hätte gut und gerne auch andersherum ausgehen können. Der BCR bleibt aber auf dem 6. Platz. Die nächsten Heimspiele sind am 13./14. Januar gegen Freystadt und Geretsried. Kann der BCR hier punkten, dürfte der Klassenerhalt so gut wie sicher sein.
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Am kommenden Wochenende startet der BCR in die Rückrunde. Diese wird jetzt in umgekehrter Reihenfolge gespielt. So empfangen die Remagener samstags Guts-Muths Jena. Beim letzten Spiel der Hinrunde konnten die Römerstädter mit dem 6:1 schon fast sensationell drei Punkte aus Jena entführen. Zwar konnte der BCR nicht komplett antreten, die Thüringer waren allerdings auch nicht in Bestbesetzung auf dem Feld. Das jetzige Match dürfte daher nicht einfach werden, Spielbeginn ist am Samstag um 15 Uhr. Sonntags schlägt um 13 Uhr dann der TV Marktheidenfeld in der Rheinhalle auf. Hier gab es beim Hinspiel vor vier Wochen zwar eine 2:5 Niederlage, die einzelnen Partien waren allerdings teilweise sehr eng, so dass durchaus vorsichtiger Optimismus angebracht ist. Die Remagener profitieren in diesem Jahr sicher auch davon, dass sie breit aufgestellt sind. Wie die vergangenen Spieltage gezeigt haben, konnten Ausfälle recht gut kompensiert werden. Acht Punkte Vorsprung auf die beiden Abstiegsplätze, das müsste daher eigentlich reichen. Dennoch ist auch noch Vorsicht geboten, denn gerade die Teams aus dem unteren Tabellenteil haben sich zur Rückrunde verstärkt, das wird also kein Selbstläufer.
Bei diesem Spieltag haben sich Aktive und Helfer um Vereinschef Heiko Weinert wieder etwas einfallen lassen. Neben einer vorweihnachtlichen Dekoration mit Tannenbaum gibt es neben dem ohnehin immer guten kulinarischen Angebot der Adventszeit entsprechend auch Glühwein. Außerdem kann der eine und andere bei einer Tombola noch einen kleinen Gewinn mit nach Hause nehmen. Und am Stand mit günstigen Badminton-Artikeln kann man vielleicht noch ein Geschenk für Weihnachten ordern. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt und können jeweils noch einen Erwachsenen mitbringen. Außerdem gibt es für die Pänz noch eine kleine adventliche Überraschung. Der BCR freut sich über möglichst viele Zuschauer und deren wie immer tatkräftige Unterstützung des Teams.




