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Am vergangenen Sonntag reiste der BCR zum schweren Auswärtsspiel nach Saarbrücken. Die Vorzeichen standen nicht gerade gut für die Römerstädter, denn Michi Nonn musste seine Teilnahme krankheitsbedingt ganz kurzfristig absagen. So musste Max Stage auf die Schnelle doch noch einspringen, der wegen einer Infektion in der vorhergehenden Woche eigentlich pausieren sollte. Ina Vermaßen/Antonia Remakulus hatten beim 11:3, 11:5 und 11:8 im Damendoppel keine Probleme und holten den ersten Punkt. Spannend wurde es im 2. Doppel (Tobias Mund/Oliver Schmidt). Nach knappem, wechselvollem Spiel ging es beim 12:10, 6:11, 11:9 und 8:11 in den entscheidenden 5. Satz. Zunächst lagen sie knapp vorne, dann zurück, dann wieder vorne, so ging es ständig hin und her. Beim 10:9 und 11:10 konnten sie zwei Matchbälle nicht verwandeln und mussten am Ende mit 11:13 den Saarländern den Sieg überlassen. Sehr schade, hier wäre wirklich mehr drin gewesen. Thilo Mund/Max Stage brachten im 1. Doppel ihr Spiel aber dann in vier Sätzen zum 2:1 Zwischenstand durch. Antonia Remakulus machte gegen die Luxemburgerin Kim Schmidt ein gutes Spiel, holte auch einen Satz, musste letztlich aber die Überlegenheit ihrer Gegnerin anerkennen. Da Max Stage noch nicht ganz fit war, sprang für ihn Thilo Mund im 2. Einzel ein. Der Doppel- und Mixedspezialist hielt zwar gut dagegen, gab sein Spiel aber in drei Sätzen ab, es stand 2:3. Um wenigstens noch einen Punkt mitzunehmen, musste eines der beiden noch ausstehenden Spiele gewonnen werden. Und das erledigte das Mixed (Ina Vermaßen/Oliver Schmidt) beim 11:6 und zweimal 11:7 recht eindrucksvoll. Wäre da vielleicht sogar noch der Gesamtsieg drin? Tobias Mund musste in den ersten beiden Sätzen die Überlegenheit seines Gegners anerkennen. Dann legte er mächtig los, lag deutlich vorne und erkämpfte sich diesen Durchgang mit 11:6. Sollte das die Wende sein? Auch im 4. Satz lag er teilweise sogar deutlich vorne, konnte gegen Ende des Satzes seine 9:7 Führung aber nicht durchziehen und unterlag unglücklich mit 10:12. Aber: Beim 3:4 konnte der BCR einen weiteren Zähler seinem Punktekonto gutschreiben und nimmt mit fünf Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz den 8. Rang ein. Am 16. Und 17. März kommt es dann zum Showdown. Da die Rheinhalle noch auf unbestimmte Zeit gesperrt ist, weichen die Remagener nach Beuel aus, wo sie gegen Fischbach und Eggenstein-Leopoldshafen antreten. Beide Teams liegen hinter dem BCR. Ein Abstieg ist rein rechnerisch zwar immer noch möglich, aufgrund der Konstellation aber so gut wie ausgeschlossen.
Die 2. Mannschaft weilte ebenfalls im Saarland. Nicht in Bestbesetzung angetreten gab es in St. Wendel eine knappe 3:5 Niederlage. Annica Rohbeck/Sophie Emig im Damendoppel, Rohbeck im Dameneinzel holten ziemlich überlegen die Punkte. Kampflos ging dann noch das Mixed (Emig/Heiko Weinert) an Remagen. Nichts zu bestellen hatten die Römerstädter beim bisher verlustpunktfreien Tabellenführer PSV Saarbrücken. Lediglich das Damendoppel (Robeck/Emig) konnte punkten, am Ende hieß es 1:7. Vor den beiden letzten Spielen beträgt der Abstand auf einen Abstiegsplatz drei Punkte, das müsste eigentlich reichen.
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Durch einen Wasserschaden ist die Rheinhalle der @stadt_remagen leider bis auf Weiteres nicht bespielbar. Zum Glück gibt es viele benachbarte Vereine, die uns nun während ihrer Zeiten mittrainieren lassen. Somit finden unsere Einheiten und Spiele nun beim TB Andernach, dem 1.BC Beuel und in Wachtberg beim dortigen BC statt. Ebenfalls die Hilfe angeboten hat uns die SSG Sinzig, deren Halle nach der Flutkatastrophe an der Ahr just zu dem Zeitpunkt wiedereröffnet wurde, als unsere Halle geschlossen wurde. Somit kann die Jugend dreimal in der Woche trainieren, was für die jungen Sportler sehr wichtig ist.
Allerdings haben sich die Tage geändert, so dass nun montags die Leistungsgruppe ohne TrainerIn da stand. Zum Glück haben wir mit Michael Nonn (Foto) einen top ausgebildeten B-Trainer in den Reihen der Bundesliga-Mannschaft, der ohne zu zögern zugesagt hat, das Training zu übernehmen und gestern seine erste Einheit leitete.
Somit klappt das, was sich alle erhoffen: Gerade wenn etwas nicht so gut läuft, sind andere für einen da - DANKE!!
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Nachdem es beim Bundesliga-Team des BCR am letzten Spielwochenende nicht so gut lief, konnte Nina Becker bei den diesjährigen Südwestdeutschen Meisterschaften in der Altersklasse U22 (Junioren) gleich zwei Titel verbuchen. Aufgrund ihres Setzplatzes 2 hatte sie im Damen-Einzel zunächst ein Freilos. Mit 21:13 und 21:8 erledigte sie ihr erstes Spiel gegen Leonie Afanasev aus Rheinhessen recht deutlich. Im Halbfinale musste sie aber schon alles aufbieten, um beim 20:22, 21:18 und 21:19 den Sprung ins Finale zu schaffen. Hier wartete mit Mareike Bittner eine der besten Spielerinnen im Südwesten. Vielleicht auch ein wenig Glück, dass Bittner wohl verletzungsbedingt den 2. Satz nicht mehr spielen konnte und Nina Becker somit ganz oben auf dem Treppchen stand. Dass sie aber zu den Top-Spielerinnen bei U22 gehört, bewies sie dann an der Seite von Louisa Marburger vom SV Fischbach im Damen-Doppel. An Platz 1 gesetzt, gab es auch hier in der ersten Runde ein Freilos. Nicht ganz so einfach war es beim 21:16 und 23:21 im ersten Match gegen die hessische Paarung Caroline Huang/Alena Krax. Letztere ist den Remagenern ja aus Bundesligaspielen gegen Maintal bestens bekannt. Die nächste Station gegen die Thüringer Sina Otto/Lilli Stempler wurde mit 21:13 und 21:15 doch recht deutlich absolviert. Und anschließend zeigte sich erneut die Überlegenheit des rheinländisch-pfälzischen Gespanns, das mit 21:11 und 21:14 gegen Naghmeh Mehrjod/Hehui Zhou (Neuhofen/Rheinhessen) das Finale ganz klar gewinnen konnte.
Nach dem guten Abschneiden bei der letzten überregionalen Rangliste im Jugendbereich nun ein weiterer toller Erfolg für den BCR.
Das Bundesliga-Team muss am kommenden Sonntag bei der Zweitvertretung des 1. BC Bischmisheim antreten. Die Saarländer liegen im oberen Tabellenbereich, auch dieses Spiel dürfte also äußerst schwer werden.
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Drei ganz wichtige Punkte für den Klassenerhalt in der Oberliga sicherte sich Team 2 am Karnevalswochenende bei den Auswärtsspielen in der Pfalz.
Beim direkten Konkurrenten aus Hütschenhausen konnte das Team zum Glück auf Leo Johnson zurückgreifen, in der Hinrunde noch Bundesligastammspieler. Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe, in dem fünf der acht Matches erst im dritten Satz entschieden wurden – viermal mit dem besseren Ende für den BCR! Richtig spannend machte es Philipp Kaiser, der sich im letzten Spiel des Tages mit 23:11 im Dritten durchsetzte und so den 5:3 Auswärtssieg sichern konnte.
Somit war das Ziel für das Wochenende eigentlich schon erreicht, aber am Tag darauf setzte die Mannschaft, die ohne Kapitänin Annica Rohbeck auskommen musste, noch einen drauf. Beim Tabellendritten aus Neustadt ging es wieder sehr knapp zu und am Ende gab es diesmal eine Punkteteilung, mit der beide Teams gut leben konnten. Kathi Rohbeck und Marcus Barsch steuerten jeweils zwei Siege bei, Sophie Emig, Oliver Schubert und Philipp Kaiser (wieder im Dritten, diesmal mit 21:19) trugen jeweils einen Sieg zum Punktgewinn bei.
Somit steht das Team vier Spieltage vor Schluss mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf Platz 5 der Tabelle und hat daher berechtigte Hoffnung, den Platz oberhalb der Abstiegszone auch die letzten vier Spieltage halten zu können.
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Dass die Spiele in Hessen alles andere als leicht werden würden, war von Anfang an klar. Aber auf ein wenig mehr hatten die Remagener sicher doch gehofft, und das wäre auch durchaus möglich gewesen. Zwar unterlag der BCR am Samstag beim Vorjahresmeister Maintal deutlich mit 1:6, aber sowohl das Dameneinzel als auch das 2. Herreneinzel wurden erst im 5. Satz abgegeben. Das 1. Doppel, diesmal mit Max Stage/Tobias Mund verlor glatt in drei Sätzen. Nicht unbedingt zu erwarten war der Sieg im Damendoppel (Ina Vermaßen/Antonia Remakulus), das im Hinspiel noch klar an Maintal ging. Dafür lief es im 2. Doppel (Thilo Mund/Michi Nonn) auch nicht wie vielleicht erwartet, Maintal ging durch den Dreisatzsieg mit 2:1 in Führung. Im Spitzeneinzel hatte Tobias Mund gegen den frischgebackenen Südwestdeutschen Meister Anosch Ali nicht viel zu bestellen. Im 2. Einzel entwickelte sich ein dramatisches Match. Stage gab die ersten beiden Sätze ab, holte dann aber Durchgang drei und vier. Und im Entscheidungssatz lief es auch gut, er lag bereits 8:3 vorn -das müsste es doch eigentlich sein! Doch sein Kontrahent holte Punkt um Punkt auf und hatte am Ende mit 12:10 die Nase vorn, Zwischenstand 1:4. Um wenigstens noch einen Punkt zu ergattern, hätten die beiden folgenden Partien geholt werden müssen. Nina Becker machte beim 10:12, 12:10, 6:11 und 11:4 ein sehr wechselvolles Spiel, konnte aber ihr gutes Spiel im Entscheidungssatz nicht fortsetzen und verlor diesen 6:11. Das Mixed mit Remakulus/Thilo Mund konnte nur den ersten Satz holen, Endstand 1:6. Mit etwas Glück wäre durchaus mehr drin gewesen.
Tags darauf ging es nach Dortelweil, deren Spitzenteam zurzeit Platz zwei in der 1. Bundesliga einnimmt. Das Damendoppel (Vermaßen/Remakulus) unterlag beim 11:9, 9:11, 7:11 und 14:15 nur knapp. Stage/Thilo Mund waren dann aber mit ihrem Fünfsatzsieg erfolgreich und glichen zum 1:1 aus. Das 2. Doppel (Tobias Mund/Nonn) hatte beim 2:11, 3:11 und 7:11 nichts zu bestellen. Dafür holte Stage im 2. Einzel mit 11:7, 13:11 und 11:6 einen klaren Sieg, Zwischenstand 2:2. Da war doch sicher noch was drin. Leider konnte Becker im Dameneinzel nur einen Satz holen, es stand 2:3. Auch Vermaßen/Thilo Mund mussten sich im Mixed in vier Sätzen geschlagen geben, 2:4. Nun lag es an Tobias Mund, im Spitzeneinzel doch noch das eine Pünktchen zu holen. Und er machte es spannend. Mit 11:8, 6:11, 11:6, 11:13 und 11:7 behielt er letztlich die Oberhand und bescherte dem BCR einen Punkt. In der Tabelle rutschten die Remagener damit auf Platz acht ab und haben bei drei noch ausstehenden Spielen nunmehr fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Hinzu kommt, dass die Mannschaften hinter dem BCR sich teilweise noch gegenseitig die Punkte abholen werden, so dass weiterhin vorsichtiger Optimismus angebracht ist.




