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Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, so auch beim stark abstiegsgefährdeten BC Remagen. Am Wochenende konnte sich das Team durch einen knappen Sieg gegen Freystadt und eine ebenso knappe Niederlage gegen Marktheidenfeld immerhin drei Punkte gutschreiben lassen. Ob das am Ende reichen wird, werden die letzten beiden Doppelspieltage entscheiden. Der BCR konnte gegenüber dem direkten Konkurrenten Offenburg nur ein Pünktchen gutmachen, denn die Badener verloren zwar zweimal knapp in Leipzig und Jena, erhielten aber in beiden Spielen den begehrten Bonuspunkt bei einer 3:4 Niederlage. Kann der BCR den Vierpunkterückstand noch aufholen? Nichts ist unmöglich, dürfte aber sehr schwer werden.
Aber der Reihe nach. Samstags ging es zunächst gegen den TSV Freystadt. Wurde das Hinspiel deutlich mit 1:6 verloren, entwickelte sich diesmal eine sehr abwechslungsreiche Partie. Toni Remakulus/Sarah Pinnen lagen im ersten recht ausgeglichenen Satz sogar noch leicht in Führung, verloren dann aber irgendwie den Faden und mussten sich in der Verlängerung knapp mit 10:12 geschlagen geben. Die beiden nächsten Durchgänge gingen klar an Freystadt. Zum Glück konnten sich Lukas Resch/Thilo Mund im 1. Doppel in vier Sätzen durchsetzen und zum 1:1 ausgleichen. Max Stage und Oliver Schmidt machten es ihnen nach und holten mit einem Viersatzsieg den nächsten Remagener Punkt. Remakulus konnte in ihrem Einzel zwar einen Satz für sich entscheiden, die anderen gingen aber meist recht klar an Freystadt, Zwischenstand 2:2. Lukas Resch war fürs Spitzeneinzel vorgesehen, war jedoch nach dem Doppel nicht mehr ganz fit, so dass Michi Nonn für ihn einsprang. Er schlug sich auch recht wacker, hatte aber letztlich keine wirkliche Chance. Für den Sieg mussten die beiden letzten Spiele gewonnen werden. Pinnen/Mund hatten dann im Mixed beim 11:9, 11:5 und 11:4 auch keine Probleme, es stand 3:3. Ohne die anderen Partien abzuwerten, das „Spiel des Tages“ lieferte Max Stage im 2. Einzel. Die ersten beiden Sätze sahen beim 9:11 und 7:11 aber alles andere als gut aus. Doch mit einer großen kämpferischen Leistung holte er den 3. Satz mit 13:11 hauchdünn in der Verlängerung. Der 4. Satz ging dann recht klar an den Remagener. Im Entscheidungssatz lag er bereits 5:7zurück, drehte das Match aber noch und ging am Ende als Sieger vom Feld, bescherte mit dem 4:3 Sieg damit dem BCR zwei Punkte.
Sonntags gastierte der TV Marktheidenfeld in der Rheinhalle. Nachdem Remakulus/Pinnen in drei klaren Sätzen das Doppel verloren, und auch Resch/Mund das 1. Doppel im Entscheidungssatz nicht durchbringen konnten, stand es gleich 0:2. Im 2. Doppel von Stage/Schmidt musste die gegnerische Paarung nach 1:1 Sätzen das Spiel verletzungsbedingt aufgeben. Im Dameneinzel kam Remakulus nur im 3. Satz gut ins Spiel und brachte diesen auch mit 11:7 nach Hause. Leider lief es dann aber nicht mehr, Zwischenstand 1:3. Und als sich Nonn im 2. Einzel auch nicht durchsetzen konnte, war ein Sieg schon gar nicht mehr möglich. Aber es gibt ja immer noch das eine Sonderpünktchen, dafür mussten aber das Spitzeneinzel und das Mixed unbedingt gewonnen werden. In einem engen und umkämpften Spiel setzten sich Pinnen/Mund schließlich in drei Sätzen durch. Zeitgleich endete auch das Spitzeneinzel von Stage. Offensichtlich wollte er zum Abschluss dem Publikum noch etwas Spannung bieten. Mit 11:9, 5:11, 9:11 und einem überzeugenden 11:1 ging es erneut in den Entscheidungssatz. Und hier entwickelte sich ein sehr enges Match, dass er am Ende knapp mit 11:9 holen konnte, und damit auch den begehrten einen Punkt. Die insgesamt rund 180 Zuschauenden bekamen an beiden Tagen hochklassiges und spannendes Badminton zu sehen. In der Woche nach Karneval geht´s dann nach Bischmisheim und Hofheim, ehe der BCR am 22./23. März die beiden Spitzenteams aus Bayern zum Showdown in der Rheinhalle empfängt.
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Mit nur einem einzigen Pünktchen musste der BCR vom letzten Doppelspieltag die Heimreise antreten. Dabei hatten sich die Römerstädter deutlich mehr versprochen. Eigentlich sollte Akash Alok an diesem Wochenende sein Debüt geben, aber er ist leider immer noch nicht hier. Dafür schlug Lukas Resch wieder mit auf. Samstags traten die Remagener beim BV Maintal an. Konnte das Hinspiel noch knapp gewonnen werden, gab es nun eine deftige 1:6 Niederlage. Bei den Damen gab am Samstag Annika Konder ihr Debüt in der Bundesliga, da Stammfrau Toni Remakulus noch nicht ganz fit war. An der Seite von Sarah Pinnen gab es jedoch eine glatte Dreisatzniederlage. Im 1. Doppel entwickelte sich ein sehr abwechslungsvolles Spiel. Nach 9:11, 11:9 und 8:11 schien im 4. Satz schon alles zugunsten von Maintal gelaufen. Doch holten Lukas Resch/Thilo Mund einen 2:7 Rückstand auf und retteten sich mit 12:10 in den Entscheidungssatz, der aber leider wieder an Maintal ging. Hoffnung kam auf, als das 2. Doppel (Max Stage/Oliver Schmidt) lediglich den 1. Satz mit 13:11 nur knapp für sich entscheiden, dann aber mit zweimal 11:6 zum 1:2 Zwischenstand verkürzen konnte. Die folgenden Spiele gingen jedoch allesamt an Maintal. Aber da war er wieder: „Der Fluch der 5. Sätze.“ Denn neben dem 1. Doppel konnten sich auch Stage und Leo Johnson in ihren Einzeln im Entscheidungssatz nicht durchsetzen.
Sonntags gastierte der BCR dann in Offenburg. Remakulus war diesmal bei den Damen mit am Start und lieferte zusammen mit Pinnen beim 8:11, 11:8, 11:6 und 11:8 ein super Doppel zur 1:0 Führung ab. Ein sehr enges Spiel legten Mund/Resch im 1. Doppel aufs Feld. Nach 11:8 und zweimal 9:11 holten sie im 4. Satz einen Rückstand auf und entschieden diesen Durchgang nach ständigem hin und her mit 14:12 ganz knapp in der Verlängerung. Im Entscheidungssatz konnten sie beim Stand von 10:8 zwei Matchbälle nicht verwandeln und hatten am Ende mit 11:13 knapp das Nachsehen. Da war er wieder, der verflixte 5. Satz. Das 2. Doppel (Stage/Schmidt) ging glatt in drei Sätzen an die Badener. Remakulus quälte sich anschließend noch im Einzel durch den 1. Satz (6:11), gab dann aber auf. Johnson hatte in seinem Einzel keine Probleme (11:6 und zweimal 11:5), und als Pinnen/Mund auch das Mixed mit 11:6, 11:7 und 11:8 gut nach Hause brachten, musste beim Stand von 3:3 Stage im Spitzeneinzel die Entscheidung bringen. Aber auch dieses Spiel ging in drei Sätzen an Offenburg, so dass dem BCR nur ein einziger Punkt blieb.
In dieser Saison lief es einfach nicht so gut für die Römerstädter. Alleine die Bilanz der 5. Sätze fiel deutlich zuungunsten des BCR aus. Bei etwas mehr Glück hätten dadurch auch einige Spiele mehr gewonnen werden können. Doch Nachkarten gilt nicht, die Remagener geben die Hoffnung aber noch nicht ganz auf und wollen dem Heimpublikum in den letzten Begegnungen noch einmal vollen Einsatz zeigen. Der Klassenerhalt dürfte bei fünf Punkten Rückstand zwar nicht unmöglich, aber doch nur sehr schwer zu realisieren sein. Hinzu kommt noch, dass bei ungünstiger Konstellation auch in der 1. Bundesliga evtl. sogar drei Teams absteigen müssten, das ist dann aber auf keinen Fall zu schaffen.
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Fast hätte es die erste Rückrundenniederlage für "Die Zweite" Mannschaft gegeben, aber am Ende sprang ein Unentschieden und somit eine Punkteteilung beim Tabellenführer aus Betzdorf heraus.
Knappe Siege gab es dabei für Mila Schlepp im Dameneinzel und mit 21:19 im dritten Satz für die Oldies Oliver Schubert und Heiko Weinert im 1.HD, so dass man eher von einem Punktgewinn als von einem Punktverlust sprechen muss.
Mit 7:1 Punkten aus der Rückrunde ist das Team um Captain Nico Klein nun so etwas wie die "Mannschaft der Stunde" in der Rheinlandliga.
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Bei einem Ranglistenturnier in Mülheim/Ruhr am ersten Februar-Wochenende starteten vier Spieler*Innen der Jugendabteilung des BCR in das neue Wettkampfjahr. Seit einigen Jahren sind solche Ranglistenturniere bundesoffen, so dass man sich auch gut mit Teilnehmenden anderer Landesverbände messen kann. Neben weiteren guten Platzierungen standen gleich fünfmal Aktive des BC Remagen auf dem Treppchen. Ganz nach oben schaffte es Charlotte Haevescher mit Partner Sören Schmidt (TB Andernach) im Mixed U15. Beide machten ohne Satzverlust einen „Durchmarsch.“ Und wäre das noch nicht genug, konnte Charlotte auch im Doppel zusammen mit Imani Fasel (BC Westerwald) nun in der jetzt höheren Altersklasse nach souveränen Spielen den Turniersieg erringen. Beide wurden ihrer Favoritenrolle damit voll gerecht. Im Einzel trafen beide im Spiel um Platz fünf aufeinander, wobei Charlotte mit einem knappen Dreisatzsieg vom Feld ging.
Luna Haevescher schaffte im Einzel U11 nach nur einer Niederlage einen hervorragenden 2. Platz. Außerdem startete sie zusammen mit Vereinskamerad Robin Becker eine Altersklasse höher im Mixed U13. Robin war hier der starke Partner an ihrer Seite und konnte seine Qualitäten als Führungsspieler einbringen und ausbauen. Für das erste gemeinsame Turnier ein toller Erfolg, die beiden haben gut harmoniert. Platz drei war der verdiente Erfolg der beiden. Im Einzel konnte sich Robin in einem spannenden Dreisatz-Match dank mentaler und körperlicher Anstrengung ebenfalls Platz drei sichern.
Mit dabei war noch Erik Gebhardt. Im Doppel U17 mit Sören Schmidt und im Mixed U19 mit Judith Rühle (beide TB Andernach) landete er auf den Plätzen 7 und 6. In der höheren Altersklasse U19 konnte sich Erik bis zum Viertelfinale durchspielen, dann war aber Ende. Gerade in den höheren Altersklassen ist die Konkurrenz besonders stark besetzt, weil hier auch schon Spieler*Innen aus höheren Ligen mit dabei sind. „Chefcoach“ Heiko Weinert hatte höchstpersönlich die Betreuung am Samstag übernommen, während Erik Gebhardt seine Teampartner bei Bedarf am Sonntag gecoacht hat. Der Nachwuchs steht also in den Startlöchern und wartet gespannt auf höhere Aufgaben.
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Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften, die erstmals (hervorragend!) im niedersächsischen Cloppenburg stattfanden, gab es diesmal für die Athleten des BC Remagen nicht viel zu holen. Gab es in den letzten Jahren einige Achtelfinalteilnahmen, war diesmal spätestens in der zweiten Runde Schluss. Mal lag es an den (zu) starken Gegnern, so hatte es z.B. Antonia Remakulus nach einem Sieg in der ersten Runde mit der WM-Teilnehmerin Gloria Poluektov zu tun, mal konnte die Leistung nicht wie erhofft abgerufen werden, mal war es richtig knapp. So verlor Thilo Mund mit Partner Julian Lohau von NRW Zweitligisten SpVgg Sterkrade in der zweiten Runde im dritten Satz in der Verlängerung gegen Fritz Binus / Fynn Ohliger (TV Refrath, ebenfalls 2. Liga Nord).
Bereits in der ersten Runde mussten Thilo Mund im Einzel, beiden Damendoppel – Antonia Remakulus mit Alena Krax (Maintal) und Sarah Pinnen mit Zufallspartnerin Sina Otto aus Jena – sowie das Gemischte Doppel Thilo Mund und Sarah Pinnen die Segel streichen.




