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Der BCR fuhr als bisher verlustpunktfreier Tabellenführer ins Saarland, mit den beiden Tabellennachbarn warteten jedoch zwei echte Prüfsteine auf die Rheinländer. Samstags gab es gegen die 3. Mannschaft von Bischmisheim einen knappen 5:3 Erfolg, wobei gleich sechs Partien erst im 3. Satz entschieden wurden, vier davon zugunsten des BCR. Nachdem das 1. Doppel (Thilo Mund/Akash Alok) abgegeben wurde, konnten Sara Pinnen/Mascha Strödke bei den Mädels den 3. Satz hauchdünn mit 22:20 erst in der Verlängerung holen. Michi Nonn/Oliver Schmidt holten beim klaren Zweisatzsieg den nächsten Punkt, und Leo Johnson erhöhte in drei Sätzen auf 3:1. Einen kleinen Dämpfer gab es beim Dameneinzel von Toni Remakulus, die sich in drei Sätzen geschlagen geben musste, es wurde wieder eng. Auch das Spitzeneinzel von Alok kostete einige Nerven, die er jedoch beim letztlich überzeugenden 21:12 im 3. Satz behielt. Und als auch Nonn sein Einzel in drei Sätzen holte, war mit dem fünften Punkt der Sieg klar. Das abschließende Mixed sah ein sehr unterschiedliches Bild: 10:21 und 21:10 sind recht deutliche Ergebnisse, leider ging der Entscheidungssatz mit 19:21 knapp an Bischmisheim, Endstand 5:3.
Als eine noch härtere Nuss erwies sich sonntags dann der PSV Saar. Und hier wurde es verdammt eng. Das 1. Doppel, diesmal mit Mund/Johnson, konnte sich nicht durchsetzen. Dafür holten Remakulus/Strödke das Damendoppel. Mit 21:19 im 3. Satz brachten Nonn/Schmidt im 2. Doppel die Remagener wieder in Front. Das währte aber nicht lange, denn Alok musste sich im 3. Satz des Spitzeneinzels geschlagen geben, es stand 2:2. Und es ging spannend weiter: Mund konnte im 3. Einzel mit 21:16 und 21:14 klar überzeugen, Remakulus zog im Dameneinzel aber leider knapp den Kürzeren, neuer Spielstand 3:3. Vom Sieg über ein Unentschieden bis hin zur Niederlage war jetzt noch alles drin. Die Entscheidung mussten das 2. Einzel von Johnson und das Mixed mit Pinnen/Schmidt bringen. Nachdem die Saarländer das Mixed für sich entscheiden konnten, lag es an Johnson, dem BCR zumindest noch das 4:4 zu sichern. Mit 21:16, 19:21 und einem sehr deutlichen 21:9 im 3. Satz gelang ihm dies am Ende auch recht überzeugend. Zwar der erste Punktverlust für die Römerstädter, aber drei Punkte in der Fremde geholt gegen die bisher ebenfalls sehr erfolgreich aufspielenden Saarländer sicherten zum Hinrundenende mit drei Punkten Vorsprung weiterhin die Tabellenführung. Das lässt für die Rückrunde weiter hoffen, zumal dann nur ein einziges Auswärtswochenende auf dem Plan steht. Die restlichen fünf Partien können die Remagener in der heimischen Rheinhalle austragen, wo mit dem Lokalderby gegen TB Andernach am 24. Januar die Rückrunde beginnt.
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Am Wochenende fand das letzte Turnier der „Oliver Mini-Cup Serie statt. Hierbei handelt es sich um insgesamt drei Runden, die extra für junge Nachwuchskräfte im Badmintonsport ausgetragen werden. Natürlich hat hierbei auch das Gewinnen einen hohen Stellenwert, es soll aber hauptsächlich dazu beitragen, sich mit anderen Kindern zu messen und dabei die erforderlichen Wettkampftugenden weiterzuentwickeln. Luna Haevescher konnte alle drei Turnier dieser Serie gewinnen und somit unangefochten den Pokal für den Gesamtsieg bei den Mädchen U11 entgegennehmen. Ihre jüngere Schwester Frieda ging bei U9 an den Start. Bei diesem Turnier gelang es ihr, das erste Mal überhaupt einen Turniersieg einzufahren. Dafür musste sie gegen die spätere Gesamtsiegerin Lotta Lieber aus Trier antreten, die sie in zwei Sätzen mit jeweils 15:12 recht souverän vom Feld schickte.
Die intensive Nachwuchsarbeit beim BCR trägt also auch schon bei den Jüngsten ihre Früchte. Wer Spaß an diesem eleganten und schnellen Sport hat, kann gerne einmal beim Training vorbeischauen und einfach mal mitmachen. Trainiert wird in der Rheinhalle am Mittwoch von 17 bis 18:30 Uhr, oder donnerstags von 17:30 bis 18:30 Uhr in der Halle der IGS (früher Realschulhalle).
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Am vergangenen Wochenende machten sich mit Luna und Charlotte Haevescher, Erik Gebhardt, Ben Jona Baier und Mila Schlepp fünf jugendliche Akteure des BCR zusammen mit ihrem Trainer Akash Alok auf zu den südwestdeutschen Titelkämpfen nach Ilmenau in Thüringen. Bei diesem Turnier jagen die besten Jugendspielerinnen und -Spieler aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und Thüringen dem weißen Federball nach. Aus Remagener Sicht gab es dabei einige erfreuliche Ergebnisse. Luna und Charlotte Haevescher hatten sich bei U13 bzw. U15 in allen drei Disziplinen qualifiziert.
Charlotte kämpfte sich im Mixed mit Sören Schmidt (Andernach) ins Viertelfinale, das sie aber in drei ganz knappen Sätzen abgeben mussten. Beide Mädels zeigten gute Ansätze gegen die starke Konkurrenz, ein Platz auf dem Treppchen war aber noch nicht drin. Erik Gebhardt musste im Einzel U17 gleich zu Beginn dem an 3 gesetzten Spieler den Vortritt lassen. Mit Fabian Karmann (Saarland) im Doppel gewann er die erste Runde, im Viertelfinale war dann gegen die Nummer 3 Schluss. Gleiches beim Mixed mit Dina Strumpf aus Jena, hier war die topgesetzte Paarung im Viertelfinale eine Nummer zu groß. Ben Jona Baier hatte sich gemeinsam mit Christina Dahl aus Plaidt im Mixed U19 qualifiziert. Aber auch hier war in der ersten Runde Schluss. Die besten Ergebnisse aus Remagener Sicht lieferte Mila Schlepp. Schied sie im Einzel U19 gegen ihre an 2 gesetzte Gegnerin Sina Otto im Viertelfinale aus, stand sie im Doppel mit Kiara Dejon (Saarland) im Halbfinale, das aber leider verloren wurde aber trotzdem für ein "Platz auf dem Treppchen" reichte.
Absolut spitze dann aber das Mixed gemeinsam mit Anton Druzhchenko (ebenfalls Saarland). Als ungesetzte Paarung schalteten sie nach dem Auftaktsieg nacheinander die Setzplätze 3 und 2 aus und erreichten damit, doch etwas überraschend, das Finale. Hier standen sie mit Lennert Pompe/Sina Otto der topgesetzten Paarung aus Thüringen gegenüber - und konnten auch dieses Match mit 21:17 und 21:14 noch recht deutlich gewinnen und sich damit den Meistertitel sichern. Die Revanche für die Niederlage im Einzel gegen Sina Otto war damit gelungen. Umso höher ist dieser Erfolg zu bewerten, da seit über 25 Jahren (!) kein einziger Titel in der Altersklasse U19 von irgendeinem Spieler aus dem Rheinland auf Südwestdeutscher Ebene geholt werden konnte - WAHNSINNSERFOLG für MILA!
Und somit kann die Fahrt nach Thüringen im Ganzen auch als riesiger Erfolg gewertet werden. Denn bei einem solch gutbesetzten Turnier gilt es immer auch, Erfahrungen zu sammeln, die wichtig sind für eine positive Weiterentwicklung. Außerdem wird dadurch auch der Teamgeist gefördert. Von Remagener Seite waren noch Jugendwart Malte Haevescher und Vereinschef Heiko Weinert mit dabei. Nachwuchs ist beim BCR immer willkommen. Wer Lust hat, kann gerne einmal beim Training vorbeischauen: Mittwoch 17 – 18:30 in der Rheinhalle, Donnerstag 17:30 – 18:30 in der Halle der IGS.
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Auch Remagens „Reserveteam“ schwimmt zurzeit auf einer Erfolgswelle. In der vergangenen Woche gab es gegen Heimbach-Weis (6:2) und Unkel (7:1) zwei weitere Siege. Das Spiel gegen BCK Heimbach-Weis I. wurde aufgrund von Terminproblemen auf einen Mittwoch während der Trainingszeiten vorverlegt. Auch gegen die Neuwieder Vorstädter gab es einen klaren 6:2 Erfolg. Das Damendoppel (Mila Schlepp/Daniela Kampmann) legte mit 21:12, 21:9 gleich vor. Das 2. Doppel (Erik Gebhardt/Ben Jona Baier) hatte es deutlich schwerer, schaffte aber im Entscheidungssatz ein sehr knappes 22:20 zum 2:0 Zwischenstand. Nachdem das 1. Doppel (Nicolas Klein/Oliver Schubert), Klein im Spitzeneinzel und Schlepp bei den Damen klare Zweisatzsiege einfuhren, lagen die Remagener bereits 5:0 vorne. Während das Mixed (Schubert/Kampmann) und das 2. Einzel von Baier teils sehr knapp verloren gingen, konnte Erik Gebhardt durch ein ungefährdetes 21:16, 21:13 den Punkt zum 6:2 Endstand holen.
Samstags darauf ging es dann zum „ewigen“ Lokalrivalen nach Unkel. Das Team von der anderen Rheinseite hatte bisher erst ein Unentschieden auf der Habenseite aufzuweisen und war sicher bestrebt, das Punktekonto zu verbessern. Da gleich drei Stammkräfte des BCR bei den südwestdeutschen Jugendmeisterschaften in Ilmenau weilten, musste die Mannschaft umgestellt werden. Und hier gab es dreimal ein Comeback: Johanna Herbst kehrte nach einem Intermezzo in Köln wieder zum BCR zurück, und mit Dominik Kortus und Daniel Schlepp gingen zwei schon „etwas ältere“ Akteure aufs Feld -und waren auch gleich erfolgreich. Auch wenn das Endergebnis klar ausfiel, einige Spiele konnten aber nur knapp gewonnen werden. Das 1. Doppel (Oliver Schubert/Dominik Kortus) musste über drei Sätze gehen, ebenso das Spitzeneinzel von Nicolas Klein, der den zweiten Satz allerdings überdeutlich mit 21:5 nach Hause brachte. Auch das 2. Doppel (Klein/Daniel Schlepp) musste beim 22:20, 21:19 ordentlich kämpfen. Und Schlepp/Herbst benötigten im 2. Satz mit 25:23 beim Mixed schon die Verlängerung zum Erfolg. Klare Siege gab es in den Einzeln von Daniela Kampmann sowie Schubert und Kortus bei den Herren. Einzig das Damendoppel (Herbst/Kampmann) ging an Unkel. Mit 12:0 Punkten und einem hervorragenden Spielverhältnis von 40:8 beendet der BCR die Hinrunde in der Rheinladliga damit ganz souverän. Die Rückrunde beginnt hier dann Ende Januar.
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Knapp 140 Teilnehmer, sowie deren Betreuer und Eltern aus ganz Deutschland trafen sich zum ersten SCHWEGMANN JUNIOR CUP in Remagen. Der (inoffizielle) Nachfolger des bekannten Tönissteiner Junior Cups hatte Dank der Kooperation mit dem Badminton Verband Rheinland nun erstmals eine Ranglistenwertung und die dort gewonnen Punkte fließen somit auch in die Deutsche Rangliste mit ein.
Ziemlich genau um 16:00 Uhr am Sonntag war es vollbracht: Das letzte Spiel – was natürlich über drei Sätze ging - der insgesamt fast 320 Matches war beendet und die Siegerehrung konnte starten.
Neben den Rheinländern waren es Teilnehmer aus Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinhessen-Pfalz und sogar Bayern und Niedersachsen, die dem Turnier einen Besuch abstatteten und für viele spannende und hochklassige Spiel sorgten.
Von rheinländischer Seite konnten sich Ophelia Smolarek (BC Mayen) und Leo Lindner (BC Westerwald) in U11, Vereinskollege Til Euteneuer in U13, Sören Schmidt (TB Andernach) bei den U15ern sowie vom gastgebenden BC Remagen Erik Gebhardt in U17 den Platz ganz oben auf dem Treppchen und somit den Siegerpokal und einen der Sach- und Geldpreise in der Gesamthöhe von über 1.500 Euro sichern.
Für die Remagener sprangen durch die Schwestern Luna und Charlotte Haevescher (U11 bzw. U15), sowie Robin Becker in U13 noch zwei Vizetitel bei der Premiere des SCHWEGMANN JUNIOR CUPs heraus.
Die positive Resonanz der Teilnehmer bestärkt den BCR, auf diesem Wege weiter zu machen. "Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen, auch von den Betreuern und Eltern, erhalten,“ resümierte der Remagener Jugendwart Malte Haevescher „das ein oder andere können wir mit Sicherheit noch optimieren, aber im Großen und Ganzen sind wir sehr, sehr zufrieden mit dem Turnier.“
Daher starten nun die Vorgespräche und Planungen für eine zweite Auflage im nächsten Jahr, was im Rheinland somit schon für eine Tradition reichen würde :-)




