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Beim Ranglistenturnier des Badminton Verbands Rheinland in Trier konnte die Jugendlichen wieder einmal mit (sehr) guten Ergebnissen aufwarten.
Charlotte Haevescher (Foto) gewann sehr souverän und ohne Satzverlust die Altersklasse U13. Jonathan Koch und Kian Backenecker zeigten teilweise gute Leistungen, mussten sich aber am Ende mit Rang 6 bzw. 10 (von 15 Teilnehmern) „begnügen“.
In der Altersklasse U15 zeigte Erik Gebhardt seine Dominanz und gab in keinem seiner vier Einzel mehr als 12 (!) Punkte ab und sicherte sich so den Platz ganz oben auf dem Treppchen. Zusätzlich trat er noch in der Altersklasse U17 im Einzel und Doppel (mit Ben Wenzelmann aus Bad Marienberg) und holte hier zweimal Rang 3. Dann setzte er noch „einen drauf“ und trat im Doppel gar in der Altersklasse U19 an – und erreichte mit Partner Oleksandr Liubchak Rang 2! Ben Baier und Lennard Huber schafften es hier bis auf Rang 5.
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Neben Nina, siehe Bericht, nahm auch noch ein zweiter Vertreter des BCR an den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Bonn teil – Julian Voigt. Julian hat einen „steilen“ Aufstieg als Schiedsrichter hinter sich und besitzt nun auch die internationale Qualifikation, so dass er, falls er nicht gerade in unserer Zweiten in der Oberliga spielt, auch auf Turnieren der World Tour zum Einsatz kommt. Bei den Deutschen wurde er für das Finale im Dameneinzel (Foto) nominiert und zeigte auch hier eine souveräne Leistung
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Bei den diesjährigen Deutschen Juniorenmeisterschaften U22 konnte Nina Becker leider nicht ganz das Topergebnis des letzten Jahres – hier wurde sie Deutsche Vizemeisterin im Gemischten Doppel – wiederholen.
Im Damendoppel zeigte sich Nina gemeinsam mit ihrer Partnerin Louisa Marburger vom Aufsteiger in die 2. Bundesliga SV Fischbach als Ungesetzte von ihrer besten Seite. Nach einem glatten Sieg in Runde 1 konnte die an 3/4 gesetzte Paarung Beecken/Berge (NRW) in zwei Sätzen geschlagen werden. Im Viertelfinale dann ein Krimi gegen Neve / Rudert (Bayern). In beiden Sätzen musste die Verlängerung die Entscheidung bringen – leider zu Ungunsten von Nina und Louisa.
Im Gemischten Doppel war es auch wieder ein knappes Spiel, diesmal eine Dreisatzniederlage, die Nina und ihrem Stammpartner Daniel Stratenko (1.BC Beuel) das aus in Runde 3 brachte.
Von Auslosungspech konnte man durchaus im Dameneinzel sprechen. Direkt in der zweiten Runde traf Nina auf die spätere Vizemeisterin Lara-Sophie Dreesen und schied nach teilweise gutem Spiel knapp in zwei Sätzen (16:21/19:21) aus.
Jetzt ist endlich eine (kleine) Turnierpause bis zu den nächsten internationalen Turnieren, bei denen Nina versuchen wird, auch in der Weltrangliste nach oben zu klettern. Da allerdings zum 01.05. der Qualifikationszeitraum für die Olympischen Spiele in Paris startet, ist es sogar bei kleineren Turnieren schwierig überhaupt ins Teilnehmerfeld zu kommen.
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Gestern Abend gab Hannah Pohl ihre (vorerst?) letzte Einheit bei unserer Bundesliga Trainingsgruppe :-(
Die zweimalige WM-Teilnehmerin und A-Lizenz Inhaberin leitete in den letzten anderthalb Jahren hauptverantwortlich eine Einheit am Mittwochabend und schaffte es, unser Team optimal für die Aufgaben der Badminton Bundesliga vorzubereiten - was sich in den Platzierungen der letzten beiden Jahre (3. und 4.) auch gut ablesen lässt. Aufgrund ihres beruflichen Wechsel zur Sportstiftung NRW war es ihr aber leider nicht möglich, die - heutzutage bei Bundesligisten eher selten anzutreffende lokale - Trainingsgruppe weiterhin so zu leiten, wie es notwendig ist und vor Allem wie sie es sich auch selber vorstellt.
„Hannah hinterlässt eine große Lücke, denn eine solch engagierte und top ausgebildete Trainerin zu finden, ist alles andere als einfach,“ teilt dann auch Vereinschef Heiko Weinert mit, „zum Glück hat sie aber Bereitschaft erklärt, z.B. bei Lehrgängen nach Möglichkeit noch mit an Bord zu sein.“ Das Team verabschiedete Hannah schon mal im kleinen Kreis, das offizielle „Good-Bye“ folgt dann bei der kommenden Saisonabschluss-Feier.
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Um es mal mit einem Skatausdruck zu beschreiben: Der BCR spielte am Wochenende „ohne zwei“, will heißen: Die beiden an eins und zwei gesetzten Tobias Mund und Max Stage waren noch nicht wieder fit und mussten pausieren. Da war guter Rat teuer, und da auch Leo Johnson nicht zur Verfügung stand, sprangen aus der 2. Mannschaft Ansgar Kirste und Neuzugang Marcus Barsch, der mit gut „Ü 40“ sein Debüt in der Bundesliga gab, in die Bresche. Die Damenseite war dafür umso besser besetzt: Neben Sarah Pinnen und Ina Vermaßen stand die Schweizer Nationalspielerin Ronja Stern an beiden Tagen zur Verfügung, und sonntags kam auch Nina Becker nach Auslandsaufenthalt wieder zum Einsatz. Das 1. Doppel (Thilo Mund/Oliver Schmidt) konnte nur den 2. Satz holen, so dass die Franken in Führung gehen konnten. Auf der Gegenseite stand beim TV Marktheidenfeld mit Michael Fuchs, unter anderem auch Olympiateilnehmer, immerhin einer der erfolgreichsten Doppel- und Mixed-Spieler der jüngsten Vergangenheit. Ordentlich zu kämpfen hatten auch Pinnen/Vermaßen im Doppel, dass sie nach 11:9, 7:11, 11:9, 8:11 und 11:7 erst im Entscheidungssatz zum Ausgleich nach Hause brachten. Das 2. Doppel (Kirste/Barsch) hatte hingegen keine wirkliche Chance, der BCR lag wieder zurück. Gut, dass Stern beim glatten Dreisatzsieg keine Probleme hatte und erneut ausgleichen konnte. Nun standen die beiden Männereinzel an. Das Spitzeneinzel, in dem Oliver Schmidt (Foto) nun antreten musste, hatte es in sich. Gegen einen Gegner, der in der gesamten Saison eine 15:2 (!) Spielbilanz im Einzel aufwies, kämpfte er sich in den Entscheidungssatz und brachte den BCR mit 3:2 in Führung. Dieser Sieg war schon eine kleine Sensation, denn „Schmiddi“ ist eigentlich Doppel- und Mixed-Spezialist. Ein Punkt, den der BCR sicher nicht unbedingt auf der Rechnung hatte. Und als auch Kirste nach einem Hänger im 1. Durchgang die folgenden Sätze holte, war der Sieg schon sicher. Das abschließende Mixed (Stern/Mund) hatte es wieder mit Michael Fuchs und an seiner Seite Nicole Schnurrer – unsere ehemalige Nummer 1, bevor es sie beruflich gen Süden verschlug - zu tun. Hier setzte sich deren große Erfahrung durch, am Ende siegten die Römerstädter knapp mit 4:3. Es war schon ein etwas „verrücktes“ Spiel, da ausgerechnet die beiden Herreneinzel geholt wurden.
Am Sonntag schlug zum letzten Saisonspiel Tabellenprimus und bereits feststehender Meister 1.BV Maintal in der Rheinhalle auf. Vor Spielbeginn hatten sich die Verantwortlichen des BCR noch etwas Besonderes einfallen lassen: Die Wave Allstars Cheerleader, eine Abteilung des PSV Remagen, zeigten unter dem Beifall der knapp 200 Zuschauer vor und nach dem Spiel ein tolles Showprogramm und stand Spalier beim Einlauf beide Teams. Doch nun zum Spiel: Das Damendoppel (Becker/Vermaßen) holte den ersten Satz, konnte sich dann aber nicht weiter durchsetzen. Mund/Schmidt (1. Doppel) mussten in den Entscheidungssatz, mit 11:8, 11:9, 6:11, 6:11 und 11:8 glichen sie zum 1:1 aus. Das 2. Doppel (Kirste/Barsch) gab in drei Sätzen ab, ehe Stern beim Dameneinzel mit einem Dreisatzsieg das 2:2 holte. Das war es aber dann: Kirste im 2. Einzel und das Mixed mit Stern/Mund unterlagen. Und wieder war es „Schmiddi“, der im Spitzeneinzel ein großes Spiel lieferte. Erst im 5. Satz hatte er seinem Gegner nicht mehr viel entgegenzusetzen, Endstand 2:5. Die Römerstädter können mit ihrem Abschneiden in der abgelaufenen Saison aber hoch zufrieden sein. In einem weitgehend ausgeglichenen Feld festigte der BCR den 4. Tabellenplatz und kann sich in aller Ruhe auf die dann fünfte Saison in der zweithöchsten Spielklasse vorbereiten.
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