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Da haben sich die Organisatoren des BC Remagen zielsicher das (bis dahin) heißeste Wochenende des Jahres ausgesucht um den ersten CARLTON RHEIN-AHR CUP in der Rheinhalle auszutragen. Und wer schon einmal im Sommer dort Badminton gespielt hat, weiß was das bedeutet: Temperaturen noch über die bereits hohen Aussentemperaturen hinaus, so dass das klimatisierte Foyer der bestbesuchte Ort an den beiden Turniertagen war.
Der CARLTON RHEIN-AHR CUP wurde von Seiten der Gruppe Mitte mit einer B-Ranglistenwertung bedacht, was die zweithöchste Kategorie für Turniere im Deutschen Badminton Verband darstellt. Dementsprechend waren auch viele Topspieler, u.a. vom Deutschen Mannschaftsmeister BC Saarbrücken-Bischmisheim und vom Erstligisten TV Refrath, unter den über 110 Teilnehmern, die an den Rhein gereist sind, um hier um wichtige Punkte für die Deutsche Rangliste gegeneinander anzutreten.
Im Turnierverlauf wurde zwar die ein- oder andere Setzliste gehörig durcheinandergewürfelt, allerdings standen am Schluss in allen Disziplinen die topgesetzen Spieler ganz oben auf dem Siegertreppchen. Aus Sicht des BC Remagen waren die Heimsiege von Antonia Remakulus im Dameneinzel sowie Thilo Mund mit seiner Partnerin Mareike Bittner vom TV Hofheim im Gemischten Doppel die Highlights. Für eine positive Überraschung sorgte der bereits 46 Jahre Sebastian Strödke aus dem Kader des rheinländischen Bundesligisten, der nach einem Sieg über den an zwei gesetzten Spieler bis ins Halbfinale vordringen konnte. Eine mindestens genauso große Topleistung lieferten Nela Wozny und Faye Wollenweber vom NRW-Landesligisten BSV Kall ab, die nach einem der knappesten Spiele des Wochenendes (Sieg mit 21:19 im dritten Satz des Viertelfinals) ebenfalls bis ins Halbfinale vorgedrungen sind.
Trotz der heißen Temperaturen gab es viel positive Rückmeldung von Seiten der Teilnehmer, so dass auch im nächsten Jahr hoffentlich wieder so ein gutes Feld zusammenkommt. Dann allerdings wohl im April – der Termin ist aber noch nicht bestätigt – so dass es dann hoffentlich „angenehmer“ zu spielen ist ;-)
Die kompletten Ergebnisse findet man unter https://dbv.turnier.de/sport/winners.aspx?id=eda96b8a-03c1-4a13-b32c-5a114e80620f
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Die Reise zu den Deutschen Meisterschaften der Altersklassen O35 nach Herrenberg hat sich für den BCR gelohnt: Mit Medaillen dekoriert kehrten Sarah und Mascha im Damendoppel sowie Oli und sein Brandenburgischen Partner zurück.
3 Tage dauerte das Klassentreffen in BaWü. In 50 Konkurrenzen maßen sich über 580 Teilnehmer auf 14 Feldern miteinander - und unsere Starter waren nicht nur dabei, sondern mittendrin.
Tag 1: Einzel: Die Geschichte des ersten Tages ist schnell erzählt - auch weil die Losfee keine Freundin unserer Starter Oli Schmidt (in O40) sowie Sebastian Strödke (in O45) war. Oli bekam es gleich in der ersten Runde mit dem Topgesetzten Spieler zu tun. Und wenn man dann im dritten Satz zu 19 verliert, dann hatte man wohl nicht nur Pech bei der Auslosung, sondern auch nicht das nötige Quäntchen Glück im Spiel.
Etwas besser lief es bei ‚Schnubbel‘ Strödke. In der ersten Runde konnte er sich warmspielen, bevor er es bereits in der zweiten Runde mit dem Turnier-Favoriten zu tun bekam. Und auch Sebastian hatte sich nicht viel vorzuwerfen angesichts des Spielverlusts zu 18 und zu 19 - und das gegen den späteren Deutschen Meister Hendrik Westermeyer!
Tag 2: Doppeldisziplinen: Der zweite Tag sollte zum Höhepunkt aus BCR-Sicht werden. Sarah und Mascha gingen in der jüngsten Altersklasse 035 von Setzplatz 2 aus ins Turnier und sie spielten sich ohne Probleme und ohne Satzverlust ins Finale. Hier trafen sie auf die an Position 1 gesetzte Paarung aus Niedersachsen. Nach dem ersten zu 9 gewonnenen Satz wollte unser Doppel die Punkte zu schnell, agierte etwas leichtfertig und so ging der zweite Satz unnötig zu 19 verloren. Einmal geschüttelt und neu justiert wurden im dritten Satz die Kräfteverhältnisse aber schnell wieder geradegerückt: Der Satz ging erneut zu 9 an unsere Zwei. Der Rest war Jubel für die von beiden zum ersten Mal errungene Deutsche Meisterschaft im Seniorenbereich.
Parallel lief das Endspiel in der Altersklasse O40 mit Oliver und seinem Partner Sebastian Nietke aus Potsdam. Erst ihr zweites Turnier spielten die beiden zusammen - und wie… Als Topgesetzte ging die Brandenburgisch-Rheinländische Paarung an den Start. Ihrem druckvollen und variablen Spiel war bis zum Endspiel keine andere Paarung gewachsen, sodass sie ebenfalls ohne Satzverlust das Finale erreichten. Hier gab es für Oli ein Wiedersehen mit Gregory Schneider, dem er am Vortag in Runde eins unterlegen war. Und es entwickelte sich ein dramatisches Finale, in dem es nach zwei gespielten Sätzen noch keinen Sieger gab. Während Sarah und Mascha bereits ihren Sieg feierten, ging es für Oli in den dritten Satz. Und hier wurde nicht taktiert, sondern geschmettert, was die Arme hergaben. Während es beim Seitenwechsel noch ganz knapp war, setzte sich jetzt das gegnerische Team aus Bayern leicht ab und holte sich den Sieg und damit den Meistertitel. In einem Finale, das eigentlich keinen Verlierer verdient hatte, holte Oli die Silbermedaille und damit den zweiten Podestplatz für den BCR.
Tag 3: Mixed: Auch die Geschichte des letzten Tages ist (leider) wieder schnell erzählt. Ohne Spannung, Konzentration und vielleicht auch ohne die nötige Kraft ereilte Sarah und Oli bereits in Runde 1 des Mixed in O35 das Aus. Etwas besser erging es Mascha an der Seite von Johann Höflitz vom Zweitligisten Jena ebenfalls in der Klasse O35. In drei Sätzen gewannen sie die erste Runde. Und auch das Spiel der zweiten Runde verlief überwiegend auf Augenhöhe. Es fehlten schließlich nur Nuancen, aber das Spiel ging in der Verlängerung des dritten Satzes dann doch verloren.
Fazit: Tatsächlich war es ein großartig organisiertes Turnier, in dem sich die Altersklassen von O35 bis hin zu O80 (!) sportlich miteinander messen konnten. Aber der Begriff des Klassentreffens passte auch in einer weiteren Hinsicht: Trotz aller vorhandener Rivalität hatten die Stunden zwischen den einzelnen Spielrunden eher den lockeren Charakter eines Ehemaligen-Jahrestreffens. Und an diesen Jahrestreffen können unsere jüngeren Älteren ja noch einige Jahre teilnehmen.

- Sarah Kämpf
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Eine kurze Anreise hatten die Spielerinnen und Spieler des BCR zur Gruppen-Meisterschaft der Altersklasse, die vom 27.-29. März in Plaidt stattfand. - Und alle konnten den Schwung der frisch errungenen Regionalliga-Meisterschaft und der damit verbundenen Rückkehr in die Bundesliga mitnehmen.
Über die Rheinlandmeisterschaften hatten sich unser DD Sarah Pinnen und Mascha Strödke, Dauerläufer Olli Schmidt (gleich in drei Disziplinen) sowie Sebastian Strödke im Herren-Einzel für die Meisterschaften der Gruppe Mitte qualifiziert.
Oliver und Sebastian verfügen bereits über mehrjährige Erfahrungen bei den fortgeschrittenen Senioren: Immerhin war Olli bereits 2023 Deutscher Meister im HD der Altersklasse O35!
Und beide Männer lieferten Topp-Leistungen ab: Sebastian holte sich im Herren-Einzel O45 den Titel. Olli belegte Platz 3 im Herreneinzel O40 und gewann die Goldmedaille in der jüngeren Altersklasse O35 jeweils im Mixed an der Seite von Sarah und zusammen mit Julian Lohau im Herrendoppel.
Anders als ihre älteren Mitspieler feierten Sarah und Mascha ihre Premiere im Kreis der sehr erfahrenen Badmintonspieler. Und die Erfahrung der gerade vergangenen Saison, in der sie gemeinsam kein Spiel im DD verloren hatten, verhalf ihnen zu einem glatten Durchmarsch auf die höchste Stufe des Siegerpodestes.

Im Mixed-Endspiel der Altersklasse O35 trafen die beiden dann im Finale als Gegnerinnen aufeinander. Hier spielte Sarah an der Seite von Olli gegen Mascha mit Julian Lohau vom PSV Saar. Auch hier gab die Eingespieltheit der BCR-Paarung den Ausschlag für den knappen Dreisatzsieg von Sarah und Olli.
Damit haben alle die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft der Altersklassen erreicht, die Mitte Mai in Herrenberg stattfinden werden.
Eine Erfolgsbilanz, die besser hätte kaum ausfallen können:
DD O35: Platz 1 für Mascha und Sarah
MX O35: Platz 1 für Sarah und Olli
MX O35: Platz 2 für Mascha und Lulian Lohau
HD O35: Platz 1 für Olli und Julian Lohau
HE O40: Platz 3 für Olli
HE O45: Platz 1 für Sebastian Strödke

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Zum Auftakt des letzten Spielwochenendes schlug am Samstag der TV Mainz-Zahlbach in der Rheinhalle auf. Die Rheinhessen waren noch nicht ganz gesichert und wollten nach Möglichkeit auch punkten. Beim BCR fielen mit Thilo Mund und Michi Nonn zwei Stammspieler aus. Daher musste Max Stage wieder einmal ran, und die Nummer eins der 2. Mannschaft, Nicolas Klein, gab sein Debüt in der Regionalliga. Zusammen mit Akash Alok bestritt er das 2. Doppel, das aber mit 15-21, 14-21 abgegeben wurde. Das 1. Doppel (Stage/Oliver Schmidt) hatte hingegen bei seinem 21-12, 21-17 keine Probleme. Da das Damendoppel (Sarah Pinnen/Mascha Strödke) von Zahlbach kampflos abgegeben werden musste, gleichzeitig Toni Remakulus einen sicheren Zweisatzsieg (21-15, 21-14) verbuchen konnte, lag der BCR mit 3-1 vorne. Zu einem wahren Krimi entwickelte sich das Spitzeneinzel von Alok. Mit 0-6 und 5-11 lag er im 1. Durchgang durchweg deutlich zurück und gab diesen dann auch mit 15-21 ziemlich klar ab. Das sah nicht gut aus! Im 2. Durchgang konnte er sich nach erneutem anfänglichem Rückstand aber fangen und entschied diesen mit 21-14 letztlich noch klar für sich. Im Entscheidungssatz lag er anfangs klar vorne, musste dann aber mehrfach einem knappen Rückstand hinterherlaufen. Die Führung wechselte hin und her, am Ende holte er mit 21-18 den 4. Remagener Punkt. Debütant Klein ging im 1. Satz des 3. Einzels mit 8-21 ziemlich unter. Anschließend kam er immer besser ins Spiel und lag bereits 16-9 vorne, konnte die klare Führung aber nicht durchhalten und gab den Satz mit 17-21 doch noch ab. Trotz allem war es für den jungen Remagener sicher ein durchaus gelungener Einstand in der drei Spielklassen höheren Regionalliga. Stage ließ anschließend beim 21-12, 21-10 im 2. Einzel nichts anbrennen und erhöhte auf 5-2, dem das Mixed (Pinnen/Schmidt) einen weiteren Zweisatzsieg (21-17, 21-14) zum 6-2 Endstand folgen ließ.
Sonntags gab dann der TuS Schwanheim seine Visitenkarte ab. Die Frankfurter Vorstädter kamen am Vortag beim abgeschlagenen Schlusslicht TB Andernach nicht über ein 4-4 hinaus. Je nach Spielausgang der anderen Konkurrenten war auch hier der Klassenerhalt noch nicht ganz sicher. Los ging es mit den beiden Herrendoppeln. Alok/Klein hatten im 2. Doppel keine Probleme und lagen immer deutlich vorne, mit 21-6, 21-9 holten sie dann auch den ersten Punkt. Im ersten Doppel von Stage/Schmidt ging es anfangs zwar etwas knapper zu, am Ende stand aber auch hier mit 21-14, 21-13 ein klarer Zweisatzsieg. Und so ging es dann munter weiter. Pinnen/Strödke ließen im Damendoppel nichts anbrennen und erhöhten mit 21-15, 21-14 auf 3-0 Zwischenstand. Ein etwas enges Spiel dann im Spitzeneinzel von Alok. Gerade im 1. Satz ging es bis zum 16-16 hin und her, dann drehte er auf und siegte mit 21-16. Im 2. Satz dann ganz ähnlich, bis zur kurzen Spielpause lag er sogar 10-11 zurück, am Ende holte er aber auch diesen Satz mit 21-15. Stage spielte im 2. Einzel seine ganze Routine aus und ließ mit 21-5, 21-4 seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Etwas mehr Spannung dann im 3. Einzel. Konnte Klein den ersten Durchgang nach ständiger Führung noch relativ klar mit 21-15 holen, ging es in Satz 2 dann enger zu. Zunächst in Führung liegend, geriet er beim 17-18 auf einmal sogar in Rückstand, konnte das Spiel aber noch drehen und steuerte mit 21-19 den 6. Remagener Punkt bei. Nachdem er bei seinem Debüt am Vortag leer ausging, war er heute gleich zweimal erfolgreich. Einzig Remakulus musste sich nach einem technisch und kämpferisch hochklassigem Spiel mit 21-23, 17-21 knapp geschlagen geben. Den Schlusspunkt setzten mit 21-15, 21-14 dann Strödke/Schmidt im Mixed zum 7-1 Endstand. Auch wenn die Meisterschaft schon vor diesem Wochenende entschieden war, ließ sich das Team nicht hängen und spielte voll auf. Mit zwölf Siegen bei lediglich zwei Unentschieden konnten die Römerstädter ganz überlegen die Meisterschaft in der Regionalliga beenden. „2. Bundesliga – wir kommen (wieder).“
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Auch wenn die Meisterschaft in der Regionalliga Mitte nach dem vergangenen Spielwochenende bereits entschieden war, wird der BCR sicher alles daransetzen, auch in den beiden letzten Spielen der Saison keine Niederlage zu kassieren. Am Samstag ist um 15 Uhr zunächst der TV Mainz-Zahlbach zu Gast, sonntags schlägt dann die TuS Schwanheim um 11 Uhr in der Rheinhalle auf. In den Hinspielen gab es zwei klare 7:1 Siege. Allerdings sind beide gegnerische Teams noch nicht ganz aus dem Schneider: Mit Dortelweil und Jena haben zwei weitere Mannschaften jeweils 10:14 Punkte, wobei voraussichtlich einer noch absteigen muss. Allerdings haben Mainz und Schwanheim das etwas bessere Spielverhältnis und mit dem bereits als Absteiger feststehenden TB Andernach einen weiteren Gegner an diesem Wochenende, wo ein Punktgewinn nicht unwahrscheinlich ist. Jena und Dortelweil haben dagegen im Saarland die insgesamt etwas schwerere Aufgabe. Daher ist am Wochenende wieder mit interessanten und spannenden Spielen zu rechnen. Das Team würde sich über möglichst viele Zuschauende zum Saisonabschluss freuen.
Die 2. Mannschaft hat dann am Samstag anschließend in der Rheinhalle ebenfalls ihr letztes Saisonspiel gegen Nassau. Auch hier ist die Meisterschaft in der Rheinlandliga bereits entschieden. Aber auch Team 2 möchte möglichst ohne Verlustpunkte die Saison beenden. Beide Remagener Mannschaften werden in der nächsten Saison eine Klasse höher spielen. Die 2. Mannschaft kann dann in der Rheinland-Pfalz-Liga beweisen, was in ihr steckt. Und Team eins ist zurück in der 2. Bundesliga.
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